Wenn wir im Internet Webseiten aufrufen, achten die wenigsten von uns vermutlich darauf, ob da am Anfang ein http oder https steht. Ersteres ist nun in den Fokus von Mozilla gerückt, denn diese Webseiten sind nicht in der Form sicher und verschlüsselt, wie es bei den https –Webseiten der Fall ist. So möchte man bei Mozilla zukünftig weitere Firefox-Funktionen nur noch für sichere Seiten zur Verfügung stellen.

Doch kann man im Internet eigentlich wirklich von Sicherheit sprechen? Im Grunde genommen sind die Nachrichtendienste in der Lage uns alle zu überwachen und auch das https ist zumindest im Ansatz entschlüsselbar. Wenn auch nicht, wie bei den http-Seiten, alles von den Nachrichtendiensten erkannt wird, so kann man davon ausgehen, dass teilweise doch Informationen entschlüsselt werden können.

Während bestimmte Funktionen generell nur für sichere Seiten zugänglich sein werden, dreht Mozilla aber weiter an der Daumenschraube und will auch vorhandene Funktionen auf https umstellen. Dafür steht allerdings noch kein Zeitrahmen zur Debatte, aber Mozilla möchte so die Webseitenbetreiber in die Richtung schieben, ihre Seiten umzustellen. Es können also unter Umständen noch Jahre ins Land gehen, bevor das http komplett verschwindet und seitens Firefox nicht mehr unterstützt wird. Entscheidungen in dieser Richtung will man bei Mozilla aber grundsätzlich mit der Community besprechen. Zukünftig kann aber davon ausgegangen werden, dass manches an Hardwarefunktionen nur noch für sichere Webseiten zur Verfügung steht.

Mozilla testet grundsätzlich in verschiedenen Versionen seinen Browser, bevor er dann als offizielle Version an die zahlreichen Nutzer geht. Der neue Browser von Mozilla wird der Firefox 38 sein. Dieser wird jedoch nicht nur in der 32-Bit-Version sondern auch erstmals in der 64-Bit-Version erhältlich sein. Auch wenn es lange gedauert hat, dass Mozilla in diesem Bereich aktiv wurde und andere Browser da schneller aktiv wurden, so ist es doch schön, dass Mozilla nachzieht. Mittlerweile gibt es den 64-Bit-Browser sogar in der Betaversion und das ist quasi Premiere.

Ein 64-Bit-Browser bietet einige Vorteile. So wird der Arbeitsspeicher deutlich besser genutzt als es bei einer 32-Bit-Variante der Fall ist. Diese ist auf Grund des geringen Speichers auf eine Adressraumbegrenzung von 3,5 Gigabyte beschränkt, während 64 Bit mehrere Milliarden Gigabyte zur Verfügung stehen. Dies ist allerdings nur theoretisch machbar, denn die Betriebssysteme setzen Grenzen. Windows 8 liegt derzeit bei etwas über 190 Gigabyte, während Windows 8 pro schon über 500 Gigabyte zur Verfügung stellt.

Das klingt erst mal traumhaft, ist allerdings für die Nutzer nicht merklich spürbar. Also sehr viel schneller werden die Verbindungen nicht, aber da die Zukunft der Computer in den 64-Bit-Systemen zu suchen ist, kann der Firefox locker mit der Konkurrenz mithalten.

Auch bei der neuen Version von Firefox 37 kam es, wie auch bei den vorherigen Versionen, zu Problemen, so dass man nachrüsten musste. Die neue Version 37.0.2 ist zum Download erhältlich und behebt wieder einige Probleme.

Dieses Mal wurde der Fehler allerdings intern von einem der Entwickler entdeckt. Der Fehler hört auf den Namen MFSA 2015-45. Natürlich kam es schon öfter zu Nachbesserungen, allerdings ist dieser Fehler hier im Hochrisikobereich angesiedelt, so dass dringend ein Update zur Verfügung gestellt werden musste. Ohne dieses Update hätte es bei der Inbetriebnahme von Plug-Ins zu starken Schwierigkeiten führen können, die dann das System angreifbar machen.

Diese Sicherheitslücke ist nun geschlossen und zeitgleich bringt das Update noch einige weitere Verbesserungen mit. Eine dieser Verbesserungen betrifft Google Maps. Dort gab es Probleme was das Rendern betrifft. Die zweite Verbesserung trägt zur Stabilisierung bei, denn es gab zusätzlich einige Probleme mit speziellen Grafiktreibern.

In wenigen Wochen – planmäßig am 12.Mai dieses Jahres – soll Firefox 38. auf den Markt kommen.

Ja, kaum zu glauben aber wahr – der beliebte Browser soll Einzug in das Appleuniversum erhalten. Aufgeflogen ist das ganze durch eine Stellenanzeige, die man seitens Firefox auch nicht dementiert hat. Mozilla plant sogar, dass der Browser noch 2015 auf den iOS-Geräten verfügbar sein soll.

Offiziell taucht die App natürlich noch nicht im App-Store auf, aber es ist bereits eine Beta-Version unterwegs, die allerdings auch nur auf „gejailbreakten“ Applegeräten läuft. Wer sein Handy via Jailbreak verändert hat, kann nämlich auch aus alternativen Quellen Software oder Apps für iOS beziehen, ohne über den App-Store zu gehen. Da Apple jedoch immer sehr viel Wert auf Sicherheit legt und die im App-Store vorhandenen Apps aufs Schärfste geprüft werden, geht man als User mit den dortigen Downloads auf Nummer sicher.

Eigentlich kommt es sehr überraschend, dass Mozilla nun doch auf den iOS-Makt möchte, denn gerade die scharfen Sicherheitsauflagen hielten Mozilla bisher davon ab, weil die technischen Voraussetzungen ein sehr großes Problem darstellten.

Nun darf man gespannt sein auf die ersten Ergebnisse und ob der beliebte Browser nun wirklich bald im App-Store erscheint. Dann steht er unter Umständen mit Safari in Konkurrenz, wobei es natürlich abzuwarten bleibt, ob sich der rote Fuchs auch auf dem iOS-Markt durchsetzen kann und ob man sich in den beiden Häusern einig wird, wie man den Browser auf die Geräte bringt.

„Ja, endlich!“ wird sich mancher jetzt vielleicht denken, denn TomTom ist eine sehr beliebte Navigation. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, denn auch wenn die Navigations-App nun zum Download bereit steht, kann sie nicht jeder nutzen.

Erhältlich ist die App im HTML5-Format und bisher dürfen bzw. können lediglich Firefox OS Smartphones diese App nutzen. Aber es gibt noch eine weitere kleine Einschränkung – denn die Nutzung ist bisher auch nur für Telefonica-Kunden möglich.

Die Grundausstattung der App ist kostenfrei. Dies besagt, dass man sich die Karten anzeigen lassen kann und auch durchsuchen kann. Wer jedoch die Navigation mit Routenführung will und auch eine Sprachansage muss zahlen.

Bisher war die Nokia App HERE als Navigationsapp für Firefox OS die Alternative, allerdings ist diese App nicht mehr verfügbar. Warum und Wieso, kann man nur vermuten, aber mit TomTom kommen die Kunden zumindest an eine sehr gute Alternative im Bereich der Navigation.

Wer viel mit dem Browser Firefox arbeitet kennt und schätzt die Tabfunktion sicherlich sehr. Allerdings kann es unter Umständen auch als störend empfunden werden, wenn die Tabs alle oben am Bildschirmrand kleben. Dies kann man jedoch ändern und sich die Tabs geordnet an der linken Bildschirmleiste anzeigen lassen.

Dies lässt sich im Browser recht einfach einstellen. Gerade wenn man viele Tabs offen hat, sorgt es für Übersichtlichkeit und erleichtert die Benutzung der Tabs. Gerade in gut ausgestatteten Büros, in denen sehr breite Bildschirme verwendet werden, bietet sich diese Methode an.

Um die Tabs neu anzuordnen, empfiehlt sich das Add-On Galeries. Es ist direkt von Mozilla und nachdem man dieses Programm installiert hat, erfolgt die Änderung vollautomatisch. Und einen weiteren Vorteil hat die Anordnung an der Seite. Man erkennt weiterhin, welche Seiten dort geöffnet sind. Je mehr Tabs man öffnet und diese oben hängen, desto mehr werden diese zusammengeschoben, wenn mehr dazu kommen und irgendwann erkennt man nur noch einen Tab aber nicht mehr, was sich dahinter verbirgt. Dazu muss man dann erst mit der Maus darüber fahren.

Öffnet man eine neue Website von eine bereits besuchten Website, wird diese auch eingerückt an dieser dargestellt, so dass man als Nutzer auch weiß, wie man dahin gekommen ist.

Bei diversen Programmdownloads wird man als User häufig gefragt, ob man ein 32bit oder ein 64bit System hat und dementsprechend kann man dann den Download auswählen. Firefox ist eines der Programme, die bisher nur in der 32bit Version erschienen sind, aber man plant nun, dass mit der neuen Firefox Version 37 auch eine 64bit Variante erhältlich sein soll.

Natürlich ist Firefox diesbezüglich kein Vorreiter. Google Chrome hat bereits eine 64bit-Variante für die Anwender auf den Markt gebracht. Im Hause Mozilla arbeitet man nun auch daran, wobei das so nicht ganz richtig ist, denn es gibt schon seit Langem eine 64bit-Version des Browsers. Allerdings handelt es sich dabei um eine Version für den Firefox Nightly. Wer weiß ob man bei Mozilla überhaupt aktiv geworden wäre, wenn nicht Microsoft immer mehr auf die 64bit-Rechner bauen würde. Aktuell ist eine Beta-Version des Browsers verfügbar, welche aber keine offizielle Unterstützung von Mozilla erhält.

Bisher ist alles noch in der Planung. Es ist noch nicht mal klar, ob man mit Firefox 38, welches Ende März 2015 erscheinen soll, schon eine vollständige Version der 64bit-Variante verfügbar ist.

Doch wo liegt der Unterschied zwischen 32bit und 64bit? Letzteres ist einfach schneller, weil eine größere Bandbreite genutzt wird und somit ein größerer Datenfluss bestehen kann.

Zwei Updates in kurzer Zeit für den Firefox? Was war da los? Das erste Update war eigentlich regulär. Mit dem Update 36.0.3 sollte verhindert werden, dass von außen Schadsoftware in die Systeme eingefügt werden kann. Aber das zweite Update und dessen Grund ist sehr viel interessanter.

Dass die Amerikaner manchmal etwas außergewöhnlich sind, wissen wir ja und auch die Art und Weise wie sie Programme etc. prüfen, sind außergewöhnlich aber effektiv, wie man ja am Firefox-Update 36.0.4 sieht.

Das letzte Update wurde bei einem Hacker-Wettbewerb gefunden. Jährlich findet der sogenannte „Pwn2Own“ statt. Dieser Wettbewerb ist Teil der Sicherheitskonferent CanSecWest und genau dort hat ein Hacker das Firefox-Problem entdeckt. Innerhalb von Sekunden war der Hacker in der Lage, einen Firefox-Nutzer angreifbar zu machen. Es war durch diese Lücke möglich, dass man von außen Lese- und Schreibzugriffe erhalten konnte.

Das der Hacker diesen Fehler entdeckte kommt nicht nur den Firefox-Usern zugute. Auch der Hacker wurde für diesen Fund belohnt und bekam bei dem Wettbewerb ein Preisgeld von 15.000 Dollar. Doch nicht nur der Hacker hat das Problem schnell gefunden. Auch Firefox hat sehr schnell reagiert und hat innerhalb weniger Tage, nachdem diese Lücke bekannt wurde, das Update herausgebracht. Dieses Update enthält alle Verbesserungen für Probleme, die bei diesem Hackerwettbewerb aufgedeckt wurden.

Wer wissen möchte, ob er bereits über die aktuellste Firefox-Version verfügt, kann dies unter seinen Einstellungen im Browser prüfen (Über Firefox). Wenn nicht, sollte man schleunigst ein Update installieren um sich auf der sicheren Seite zu befinden. Dies gilt nicht nur für Windows-Kunden sondern auch für die user von MacOS, Android und Linux.

Es ist erst ca. ein Jahr her, als der frisch ernannte CEO und Mitgründer Bernd Eich damals seinen Hut nahm und Mozilla den Rücken kehrte. Nun geht der nächste aus den oberen Reihen. Zum 31. März diesen Jahres wird der Vice President Johnathan Nightingale das Unternehmen verlassen.

Seit 2007 ist Nightingale für Mozilla tätig gewesen. Er hat seine Entscheidung in seinem Blog veröffentlicht. Wie sich seine berufliche Zukunft gestaltet, weiß Nightingale bisher noch nicht. Er möchte mehr Zeit mir der Familie verbringen und interessiert sich auch sehr für die Tech-Szene von Toronto, wo er sich gut vorstellen könnte, bei der Entwicklung dieser weiterzuhelfen.

Das Nightingale nun geht, bedeutet für Firefox natürlich wieder eine Veränderung. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht unbedingt angenehm für Mozilla und manch einer mag auch davon ausgehen, dass es ein schlechtes Zeichen ist, aber dem ist laut Nightingale nicht so.

Dennoch hat man bei Mozilla natürlich mit Google Chrome und dem Internet Explorer von Microsoft starke Konkurrenz und auch im mobilen Markt möchte sich Mozilla weiterhin etablieren. Große Aufgaben, große Ziele.

Wie wichtig dem Hause Mozilla die Sicherheit ihrer User ist, ist bekannt, allerdings wurde bisher sehr viel intern gemacht, so dass einige Unsicherheiten durch Add-Ons zum Beispiel noch offen blieben. Dies will man nun ändern und auch einen genauen Blick auf die Add-Ons externer Entwickler werfen. Diese werden nun nur noch aktiviert und zugelassen, wenn sie im Vorfeld geprüft und mit einer Signatur versehen wurden.

Es gibt sehr viele Entwickler, die natürlich wirklich daran interessiert sind, den Usern von Firefox mit ihren Tools Dinge an die Hand zu geben, die vieles erleichtern, aber auch schwarze Schafe. Da es bisher für die Entwickler nicht erforderlich war, ihre Plugins über Mozilla direkt zu vertreiben, fehlte es an Kontrolle. Nun sollen Zusatzprogramme kontrolliert und signiert werden, bevor sie an die User rausgehen, damit die User vor Missbrauch geschützt werden. Da es inzwischen sehr häufig vorkommt, dass User Opfer von Malware oder Veränderungen an der Startseite werden, muss Mozilla dort reagieren und ansetzen.

Da es nicht möglich ist alles was die Entwickler tun zu kontrollieren und man auch nicht alle Quellen kontrollieren kann, die Plugins für den Browser anbieten, zäumt man quasi das Pferd von hinten auf. Es kann nichts mehr installiert werden, was nicht eine Signatur besitzt und somit als ungefährlich und geprüft gekennzeichnet ist. Ausnahmen können von Entwicklern beantragt werden – und Mozilla entscheidet dann, ob diese Ausnahmen zugelassen werden, oder eben nicht.

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