August 2008


Mozilla verkündete, dass sie die Firefox 2.0 Version nur noch bis Dezember 2008 offiziell unterstützen werden. Danach werden keine Sicherheitsupdates mehr zu Verfügung gestellt. Mozilla empfiehlt deshalb allen Nutzern sich schnellstens die aktuelle Version Firefox 3.0 herunter zu laden. In den nächsten Tagen erfolgt ein automatisches Update von Firefox 2.0 auf Firefox 3.0. Dazu erfolgt eine Abfrage, in der man die Aktualisierung bestätigen muss.

Um Webseiten elegant vorzuführen gibt es jetzt das Firefox Plugin Full Fullscreen. Dieses entfernt mit [F11] den Browser-Rand und stellt die Webseite im Vollbildmodus dar. Die Adressleiste und manche Icons bleiben hingegen erhalten. Ideal für die Präsentation von Webseiten.

Die Carnegie-Mellon Universität (USA) hat eine neue Firefox-Erweiterung namens Perspectives entwickelt, mit der sie die Sicherheit des Browsers entscheidend verbessern wollen. Das Magazin Winfuture.de berichtete, dass  Firefox mit dem Perspectives-Plugin besser zwischen sicheren und unsicheren SSL-Zertifikaten unterscheiden könne. Außerdem soll das Plugin Angriffe über Lücken im Domain Name System (DNS) und einen falschen WLAN Zugang erkennen können. Die Erweiterung gibt es jedoch nur für die aktuelle  Firefox 3.0 Version.

Gefallen einem die Webseiten nicht oder stört einfach nur die Werbebanner, dann kann man die Webseiten mit dem Firefox Plug-In Page-Hacker nach Belieben verändern. Nach der Installation lässt sich der Page-Hacker mit der Tastenkombination [Strg] + [F2] ein – und ausschalten.
Ist er eingeschaltet, so kann man beispielsweise Inhalte verändern oder löschen und Werbebanner und Bilder entfernen oder verschieben. Die Ergebnisse können anschließend auch ausgedruckt werden.
Bei schließen des Browser und neu laden der Seite verschwinden die Veränderungen wieder.

Mit Firefox 3.0 laufen bereits Javascript-Operationen wesentlich schneller als noch mit Firefox 2.0, aber dennoch will Mozilla für Firefox 3.1 nochmal erheblich nachbessern und begann vor zwei Monaten mit der Entwicklung. Bei einigen Testdurchläufen zeigten sich bereits Geschwindigkeitszuwächse um Faktor 20 bis 40. Durch die Entwicklung wird Firefox selbst auch schneller, da einige Teile in Javascript geschrieben sind.

Bislang war nur der manuelle Download des Updates von Firefox beim Hersteller Mozilla möglich. In Zukunft soll die Aktualisierung von Firefox 2.0 auf Firefox 3.0 automatisch erfolgen. Mit einer Abfrage sollen die Nutzer entscheiden können, ob sie die neue Version ablehnen oder annehmen und so automatisch auf Firefox 3.0 weitergeleitet werden. Bei Ablehnung der neuen Version soll in 24h eine erneute Abfrage stattfinden.

Mit dem Firefox Add-on “SWF Catcher” können Flashdateien, wie z.B. Spiele, Präsentationen oder Filme gespeichert werden und jederzeit offline angeschaut werden.

Nach Installation des Add-on´s wird die Rubrik Extras in der Symbolleiste um den Punkt “Sothink SWF Catcher” erweitert. Dieser zeigt dann alle auf der aktuellen Seite befindlichen Flashdateien an und man kann diese problemlos mit einem Rechtsklick auf dem eigenen PC speichern.

Sicherheits-Unternehmen berichten über eine neue Art von Angriffen, die offenbar über das Flash Plugin des Browsers Firefox erfolgen sollen. Ausgangspunkt für den Angriff sind Flash-Banner unauffälliger Webseiten, die einen Schadcode ins System einschleusen. Dabei wird ein Link in die Zwischenablage eingeführt, der nicht mehr verschwindet und dann bei jedem Kopiervorgang mit übernommen wird. Folgt man dem Link, dann wird man zu einer Software weitergeleitet, die angeblich kostenlosen Virenschutz bietet.

Um den Link aus der Zwischenablage wieder zu entfernen hilft ein Neustart und in den meisten Fällen sogar einfach der Neustart von Firefox. Sicherheitsexperten analysieren zurzeit noch die genaue Funktionsweise des Schadcodes.

Ein bekanntes Problem: man bekommt einen Link zu einer interessanten Webseite per eMail zugeschickt, kopiert diesen und fügt ihn in die Adresszeile des Browser – das Ergebnis ist eine Fehlermeldung.
Die Ursache ist folgende: bei mehrzeiligen Links wird zwar die vollständige Adresse in die Zwischenablage kopiert, aber nur die erste Zeile, aufgrund von Zeilenumbrüchen, ins Adressfeld des Browsers übernommen. Um dies zu vermeiden, kann der Firefox Browser anders konfiguriert werden.
Folgende Adresse muss dabei ins Adressfeld eingegeben werden: «about:config». Anschließend mit [Return] bestätigen und einen Doppelklick auf «editor.singleLine.pasteNewlines» durchführen. Der Wert muss dann auf «3» geändert werden.
Mit einem Neustart lassen sich nun mehrzeilige Adressen in die Adressleiste kopieren, da Firefox automatisch alle Zeilenumbrüche entfernt.

Mozilla verkündete, dass der mobile Browser namens Fennec, was übersetzt Wüstenfuchs heißt, 2009 veröffentlicht werden soll.

Vor allem für Touchscreen Handys wird Fennec eine Freude sein, denn er macht das zoomen mit dem Handy so einfach, wie beispielsweise mit dem iPhone. In Punkto Benutzerfreundlichkeit braucht sich Fennec dabei nicht vor dem “großen Bruder” Firefox verstecken. Ganz im Gegenteil: es sollen möglichwerweise sogar interessante Funktionen von Fennec für Firefox übernommen werden.

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