November 2008


Die neue Firefox-Erweiterung ImageTweak macht für Bilder erweiterte Betrachtungsfunktionen möglich. Ziel der Entwickler war es, mit ImageTweak eine herkömmliche Bildbetrachtung wie mit einem Foto in der Hand auch digital möglich zu machen.

Die Oberfläche des Plugins wird über eine direkte Adresseingabe, per [Strg]+Rechtsklick über eine Web-Grafik geöffnet. Das jeweilige Bild lässt sich nun beliebig zoomen und verschieben.

Mit ImageTweak kommen vor allem Bilder- und Fotofans auf ihre Kosten. Das Betrachten von Grafiken wird angenehmer gestaltet und ist leicht zu handeln. Was bei ImageTweak fehlt sind allerdings die Thumbnails als Übersicht aller auf der Webseite befindlicher Grafiken.

Die Erweiterung lässt sich wie gewohnt als XPI-Datei in Firefox einbinden. Eine Alternative ist das Addon Cooliris - ebenfalls kostenlos für Firefox erhältlich. Cooliris erstellt Diashows für Fotos und Videos und unterstützt auch Dienste wie YouTube, Flickr, Facebook, Google Images, Picasa, MySpace & Co.

Addons, Addons, Addons - vor wenigen Tagen wurde Addon Nr. 1.000.000.000 für Firefox herunter geladen. Rekord!

Mozilla zeichnet die Addons-Downloads seit dem Jahre 2005 auf. Die Anzahl der Downloads erhöhte sich dabei laut den Mozilla-Statistiken allein innerhalb eines Jahres um 50 %. Noch im November 2007 wurden ca. 500 Mio. Addons-Downloads registriert, aktuell steht die Zahl bei einer Milliarde.

Mozilla zeichnet über seine Webseite addons.mozilla.org jedoch nur die offiziellen Downloads auf, womit die Downloads - rechnet man alle herunter geladenen Addons anderer Seiten hinzu - noch deutlich höher liegen dürften. Schätzungen zu Folge beläuft sich die tägliche Anzahl an Addons-Downloads für Firefox weltweit und über alle Webseiten auf etwa 1,5 Millionen.

Addons werden für Erweiterungen aller Art, vom Newsticker bis zum Ändern des Designs, heraus gegeben. Firefox lässt sich mit Addons individuell konfigurieren und gestalten. Die kleinen Addons-Helferlein erfreuen sich großer Beliebtheit und sind im Nu installiert - die Verwaltung mit dem Addons-Manager zeigt zudem alle Downloads auf einen Klick.

Alle, die noch Firefox 2 auf der Kiste haben, oder die Rendering Engine Gecko in der 1.8-er Version nutzen, sollten jetzt an ein Upgrade auf eine neue Programmversion umsteigen.

Der Support für Firefox 2, so die Ankündigung von Seiten Mozillas, wird im Dezember 2008 eingestellt. Ab Dezember werden dann keine Sicherheits-Patches mehr heraus gegeben. Ebenfalls im Dezember hat auch Gecko 1.8 ausgedient, der für Firefox 2 und Thunderbird 2 zum Einsatz kam.

Mit der Einstellung des Supports sterben jedoch auch zahlreiche Anwendungen, die abseits von Mozilla für Firefox & Co. entwickelt wurden. Betroffen sind Erweiterungen wie Addons für Firefox, sowie Gecko-Basierte Angebote wie SeaMonkey, Camino oder Galeon.

Nach Mozillas Richtlinien wird das EOL - End of Life - einer Applikation sechs Monate nach Erscheinen der neuen Version erreicht. Firefox 3.0 ist im Dezember bereits sieben Monate auf dem Markt.

Allen Anwendern, die noch mit Firefox 2 arbeiten, wird bis Dezember dringend der Umstieg auf die 3-er Version des Browsers empfohlen.

Die neue Firefox-Erweiterung ThumbStrips zeichnet alle Wege durchs Web auf und macht daraus eine virtuelle Reise. Wie das funktioniert?

ThumbStrips legt alle besuchten Seiten als kleine Bilder (Thumbnails) ab und ermöglicht hiermit eine leichte Rückverfolgung. Die Erweiterung wird als scrollbare Leiste im Browser eingebettet. Die Bilder bestehen aus kleinen Screenshots, welche sich auch mit Kommentaren versehen lassen und sortiert werden können.

Mit ThumbStrips lassen sich alle Wege durch das WWW leicht und bildlich nachvollziehen. Das Protokoll über alle besuchten Webseiten lässt sich zudem mit Bookmarks versehen, die als Coverflow Übersicht angezeigt werden.

Fazit: ideal geeignet für alle, die eine Übersicht wünschen - oder den Weg durchs Weg protokollieren wollen. Denkbar ist ThumbStrips auch als Übersicht für Eltern, die wissen wollen, was ihr Nachwuchs im Web alles anstellt. Mit den Vorschaubildern lässt sich ein komfortabler Überblick über alle Aktivitäten schaffen.

Gut geeignet auch bei Recherchen, anstatt alle relaventen Seiten in die Favoriten zu packen.

Auch die zahlreichen Social-Web-Fans bekommen nun ihr eigenes Firefox-Addon: Glue zeigt auf, welche Medien von den Freunden im Web gesucht oder bewertet werden.

Glue gibt direkt im Browser Auskunft darüber, welcher Freund Bücher, Musik oder Filme auf Portalen wie Amazon oder MTV gesucht hat und wer eine Bewertung hinterlassen oder sich Medien online angeschaut hat.

Glue gibt jeweils beim eigenen Aufruf der Webseite am oberen Bildrand einen Hinweis, welcher Freund kürzlich auf selbiger Seite (oder anderen besuchten Social-Webseiten) unterwegs war und welche Aktivitäten er vorgenommen hat. Per Klick lassen sich mit Glue zudem Bewertungen für Produkte und Artikel hinterlassen und Kommentare abschicken. Weiterhin lassen sich neue Freunde hinzu fügen.

Glue ist eine nette Erweiterung für alle Social-Fans, unterstützt aber lediglich US-basierte Social-Dienste.

Für iPhone-Besitzer gibt es Glue übrigens auch für Unterwegs. Für die Nutzung für Unterwegs steht ein zusätzliches Plugin über Glue zum Download zur Verfügung.

Die Mozilla Foundation hat soeben ihren Jahresbericht für 2007 veröffentlicht. Dieser legt genau das offen, was allseits schon lange vermutet wird - Mozilla und sein Browser Firefox hängen am Google-Tropf.

Ganze 88 % der Einnahmen von Mozilla stammen von Google. Verdient hat Mozilla im Jahre 2007 insgesamt 75 Millionen Dollar - 66 Mio. davon gehen auf das Google-Suchfenster im Firefox zurück. Nur weitere 2 Mio. Dollar der Einnahmen stammen von anderen Suchmaschinen.

Mozilla ist damit noch stärker von Google abhängig, als es im Jahre 2006 der Fall war. Damals stammten noch 85 % des Einkommens der Mozilla-Stiftung von Google. Experten schätzen, Googles Anteil an den Mozilla-Einnahmen könnte in den nächsten Jahren sogar weiter ansteigen.

Eine knifflige Situation für Mozilla, denn die Abhängigkeit von Google könnte die Stiftung ihren Status als gemeinnützige Organisation kosten. Die US-Finanzbehörden beraten sich daher aktuell noch, mit welchem Status sie Mozilla zukünftig steuerlich behandeln werden.

Kritiker prangern seit Langem die Abhängigkeit des Browsers von Google an.

Unsicher, welches Addon für Firefox gebraucht wird? Nicht für jeden Firefox-Anwender ist jedes Addon nützlich - je nach Nutzungsgewohnheiten. Für eine bessere Übersicht hat Mozilla jetzt die Webseite Fashion your Firefox ins Leben gerufen, welche soeben an den Start gegangen ist.

Erweiterungen sind mit Fashion your Firefox kinderleicht, wobei das Angebot besonders für weniger versierte Internet-Nutzer geeignet ist, da es nützliche Addons je nach Nutzungsgewohnheit vorgibt.

Fashion your Firefox bietet u.A. ein Erweiterungsset für Nutzer von sozialen Netzwerken mit Facebook Toolbar, LinkedIn Companion oder TwitterFox. Musikfans finden hingegen ein Set mit FoxyTunes, einem Mediaplayer für Firefox, einer Toolbar für allmusic.com und einer Erweiterung für den Musikdienst Last.fm.

Weitere Pakete gibt es für Fotografie-Fans, Online-Shopper und News-Leser.

Wir empfehlen einen Blick auf Fashion your Firefox, denn auch Firefox-Kenner finden dort das ein oder andere neue Addon für ihre Nutzungsgewohnheiten. Alle Firefox-Neulinge hingegen können Pakete ihrer Wahl downloaden und erhalten so alle nützlichen Addons auf einen Klick.

Die kostenlose Erweiterung Show IP für Firefox zeigt die IP-Adresse der angesteuerten Webseite an. Die IP der besuchten Seite wird direkt in Firefox angezeigt - ebenso wie der Host-Name des Betreibers.

Mit dieser Erweiterung lassen sich IP-Nummer und der Name des jeweiligen Webseiten-Betreibers sofort anzeigen. Ideal für alle Internetfreaks, Webmaster und Gegener des anonymen Internets. Selbstverständlich lassen sich so auch Fake-Seiten auf den ersten Blick erkennen, was den Laien jedoch überfordern könnte.

Installation: Datei -> Datei öffnen -> XPI Datei anklicken -> Jetzt Installieren -> Show IP wird in der Addons Liste angezeigt.

Show IP ist in englischer Sprache gehalten und ca. 24 kByte groß. Zur Installation muss zunächst der Download durchgeführt und die XPI Datei wie obenstehend beschrieben mit Firefox geöffnet werden.

Mozilla hat soeben die neue Firefox-Version 3.0.4 veröffentlicht. Beseitigt wurden insgesamt neun Sicherheitslücken, von denen vier als kritisch galten.

Eine Sicherheitslücke betraf die Sitzungswiederherstellung nach einem Absturz, worüber Angreifer Zugangsdaten ausspionieren konnten. Auch die zweite kritische Sicherheitslücke betraf das Einschleusen von schädlichen Codes nach Abstürzen über einen Fehler in der Funktion nsXMLHttpRequest::NotifyEventListeners.

Zwei weitere Sicherheitslücken gingen auf das Konto von Speicherfehlern. Auch der Mail-Client Thunderbird ist von mehreren Fehlern betroffen - mit einer aktualisierten Version ist in wenigen Tagen nach Veröffentlichung des neuen Firefox zu rechnen.

Alle Nutzer von Firefox in der 2er-Version sollten zudem langsam aber sicher über ein Upgrade auf die aktuelle Browser-version nachdenken. Mozilla stellt den Support für Firefox 2 bereits im Dezember ein. Mit der Einstellung des Supports werden auch keine weiteren Sicherheits-Updates für Firefox 2 mehr veröffentlicht - upgraden also ausdrücklich empfohlen.

Mit der kostenlosen Erweiterung Firefox Bookmark Synchronizer lassen sich favorisierte Seiten jetzt auf mehreren Rechnern und sogar weltweit nutzen. Firefox Bookmark Synchronizer gleicht die Favoriten hierzu über einen Server ab und stellt sie beliebig zur Verfügung.

Firefox Bookmark Synchronizer lässt sich auf zwei Arten nutzen:

1. das Plugin wird auf allen betreffenden Rechnern installiert

2. über die Webseite my.foxmarks.com per Login und Abrufen der gesammelten Favoriten

Mit dieser Erweiterung lassen sich auch alle Passwörter auf einen Webserver auslagern. Der Hersteller verspricht, diese sensiblen Daten mit einer 256-Bit-AES Verschlüsselung zu schützen. Ob dieser Zusatzdienst jedoch bei den Firefox-Nutzern ankommt, ist fraglich. Der Umgang mit wichtigen Daten, Logins und Passwörtern sollte immer nach besten Wissen und Gewissen erfolgen - ob ein Webserver sich hier als Datenbank eignet, darf jeder Anwender für sich selbst entscheiden.

Next Page »