Januar 2009


Ein neues, empfehlenswertes Addon für Firefox 2.0 und 3.0 stellen wir hiermit vor – Firebug heißt die nützliche Erweiterung, die Webseiten auf Quellcode und Aufbau hin untersucht.

Nützlich dürfte Firebug vor allem Entwicklern sein, die ihre Webseiten mit Firebug nun bequem auf Fehler im Quellcode untersuchen können. Auch Hobbybetreiber von Webseiten sollten sich Firebug jedoch installieren, da die Fehlersuche einfacher nicht sein könnte und mangelhafte, fehlerhafte Codierungen damit endlich der Vergangenheit angehören.

Firebug stellt den gesamten Quelltext hierarchisch dar und erfasst auch alle Unterebenen. Zu jedem Element können die zugehörigen CSS-Werte angezeigt werden. Hier lässt es sich leicht mit Farben und gestalterischen Details experimentieren – Veränderungen im Style werden nämlich sofort im Browser angezeigt. Auch die Schriftgestaltung lässt sich auf diese Weise bedienen und ausprobieren.

Firebug erfasst zusätzlich das Layout mit seinen Seitenabständen und Elementabständen. Alle, denen Padding und Margin ein Begriff sind, werden besonders bei diesem Feature begeistert durchatmen.

Per Klick kann der Code auf seine Richtigkeit hin untersucht werden.

Bei Mozilla wird seit 2008 fleißig an einer Testplattform namens Test Pilot gearbeitet, für die nun “Freiwillige” gesucht werden. Für die Teilnahme und die Aufzeichnung des eigenen Nutzerverhaltens ist die Installation einer speziellen Erweiterung durch den Testuser erforderlich, der so an Umfragen teilnimmt und sein Browserverhalten aufzeichnen lässt.

Mozilla ist unter Anderem mit Test Pilot an der Anzahl gleichzeitig geöffneter Tabs interessiert, sowie an der durchschnittlichen Nutzung des Seitenladestopps. Die Daten der Testnutzer sollen dann Aufschluss über das Nutzungsverhalten geben und den Mozilla-Entwicklern hiermit wichtige Informationen zur Weiterentwicklung des Browsers liefern.

Die notwendige Erweiterung soll jedoch keine permanenten Daten aufzeichnern, sondern lediglich Phasenweise anonymisierte Informationen übermitteln. Mozilla habe, so Medienberichte, eventuell sogar die Möglichkeit, über das Addon die Blicke der Anwender aufzuzeichnen, wenn sie ein Notebook mit intergrierter Webcam nutzen. Die Teilnahme erfolgt allerdings ausschließlich durch Freiwillige.

Die Anwender sind dem alternativen Browser Firefox noch immer wohlgesonnen: nach neuen Zahlen von Net Applications konnte der beliebte Fuchs seinen Marktanteil im letzten Jahr um ganze 25 % steigern.

Noch im Februar 2008 surften 17,3 % der Internetanwender mit Firefox durchs Web – im vergangenen Dezember waren es bereits 21,3 %. Der große Konkurrent Internet Explorer büsste hingegen weiterhin Sympathien ein, hält mit ca. 68 % Marktanteil dank vorinstalliertem Windows aber noch immer die Stange im Browsermarkt hoch.

Nach oben ging es jedoch auch mit dem Apple-Browser Safari, der seine User von 5,7 % im Februar 2008 auf 7,9 % im Dezember mobilisieren konnte. Googles Neuling Chrome liegt bei ca. 1 % Marktanteil und hat, obwohl er hinter den Erwartungen der Entwickler zurück bliebt, immerhin Opera (0,7 %) überholt.

Mit dem neuen, kostenlosen Addon Flashblock für Firefox lassen sich zuverlässig nervende Flash-Filme blockieren. Flashblock kommt als durchdachte und Anwenderfreundliche Lösung daher, da sich mit der Erweiterung genau steuern lässt, ob und welche Animationen geblockt werden sollen.

Im Anschluss an die Installation von Flashblock kann genau festgelegt werden, welche Flash-Inhalte weiterhin zugelassen werden und welche besser blockiert werden sollen. Alle blockierten Flash-Animationen werden nun als Platzhalter mit Pfeil angezeigt. Eine optionale Wiedergabe ist trotz Flashblock jedoch jederzeit manuell möglich, indem der Pfeil angeklickt wird.

Durch Aufnahme in eine Whitelist (Pfeil-Klick mit der rechten Maustaste) werden die jeweiligen Animationen wieder dauerhaft freigegeben.