Firefox Erweiterungen


Da das Auge bekanntlich mitsurft, darf der Browser Firfox gern mal im neuen Gewand und in frischen Farben erstrahlen. Firefox-Themes geisterten bisher jedoch eher verstreut im Web herum – diesem Zustand schaffen die neuen Personas Themes jetzt Abhilfe!

Per Mausklick kann mit der kostenlosen Personas-Erweiterung etwa die Statusleiste oder die Toolbar nach Wunsch angepasst werden. Personas richtet sich an Grafik-Laien und Experten: während die einen ihren Browser per Klick anpassen, können die anderen eigene Header selbst gestalten und weitere Änderungen vornehmen.

Personas wird nach der Installation links unten in der Bildschirmecke angezeigt und macht sich mit einem kleinen Fuchs-Symbol bemerkbar. Per Klick auf das Symbol öffnet sich nun ein zusätzliches Menü, in dem alle verfügbaren Themes angezeigt werden. Die zugehörigen Templates zur künstlerischen Gestaltung des Browsers werden direkt über das Internet geladen, womit eine zusätzliche Installation entfällt.

Der kostenlose Mozilla Browser Firefox hat seinen großen Konkurrenten Internet Explorer zumindest im privaten Bereich in der Gunst der deutschen Anwender längst überholt. Firefox kann mit dem Leistungsumfang des IE problemlos mithalten und bietet mit seinen zahlreichen Erweiterungen sogar unendliche Konfigurationsmöglichkeiten.

Eines konnte der Firefox-Browser bisher jedoch nicht: Windwos Media Player-Inhalte anzeigen. Webseiten mit Windows Media Player-Angeboten blieben unter Firefox bisher schwarz. Jetzt wird ein kostenloses Addon bereit gestellt, das sich eben dieser Problematik annimmt und durch die Open Source-Community von Windows zum kostenlosen Download angeboten wird.

Port25 stellt auf seiner Webseite das WMV-Addon für jedermann bereit. Nach der Installation der Erweiterung können alle Windows Media-Inhalte auch unter Firefox abgespielt werden. Praktischerweise läuft die Erweiterung auch unter 64 Bit ab Servicepack 2 sowie unter Vista.

Bisher mussten Firefox-Nutzer für WMV-Inhalte, z.B. in Mediatheken, noch den Internet Explorer bemühen.

Das kostenlose Zusatzprogramm kann hier herunter geladen werden Download

Bei Vielsurfern darf es möglichst komfortabel und schnell gehen. Firefox lässt sich mit folgenden neuen Plugins sinnvoll ergänzen. Alle Erweiterungen werden wie immer kostenlos angeboten.

Mycroft Project fügt Firefox mehr als 17.000 Suchmaschinen hinzu. Firefox, der bisher vorrangig bei den Mozilla-Werbepartnern suchte, durchforstet plötzlich auch Netzwerke und Telefonbücher.

ScrapBook speichert ganze Pages oder Teile von Webseiten ab um sie später noch einmal offline abrufen zu können. Ideal für alle, die mit Notebook, aber ohne UMTS unterwegs sind.

Tab Mix Plus erweitert die Tabbed-Browsingfunktion. Komplette Sitzungen können wiederhergestellt werden.

Flashgot bindet alle Download Manager ein und erlaubt schnellere Downloads. Per Klick können alle Inhalte einer Webseite wie Bilder geladen werden.

Cooliris zeigt Webbilder oder Videos als 3D Diashow. Unterstützt werden die gängigen Bildersuchen sowie Bildercommunities.

Viamatic Foxpose zeigt alle im Browser geöffneten Tabs alle Minivorschau an.

YouPlayer katapultiert Videos des Videoportals direkt in den Browser. Playlisten lassen sich per Drag & Drop zusammen stellen.

Die Schriftart auf dieser Webseite gefällt mir – wie heißt sie? Eine knifflige Frage, die sich anhand der breiten Auswahl an Schriftarten oft nicht genau beantworten lässt.

Der Frage nach der Schriftart geht jetzt jedoch die Firefox Erweiterung Font Finder auf den tatsächlichen Grund. Nachdem Font Finder wie gewöhnlich installiert wurde, ermöglicht das Addon die Einblendung der jeweiligen Schriftart auf der Webseite. Um die betreffende Schriftart heraus zu finden, muss hierbei lediglich die betreffende Textpassage markiert und unter “Extras” -> “Font Finder” per Popup die Schriftart angezeigt werden. Das wars!

Schriftarten wie Times, Arial oder Helvetica werden von einem geschulten Auge oft sofort erkannt – viel Fantasie braucht es jedoch für die exotischen Fonds. Neben den Schriftarten selbst finden zudem Variationen in den Zeilenabständen oder Ausrichtungen statt, die es noch schwieriger machen, die gewünschte Schriftart heraus zu finden. Font Finder liefert nun alle Informationen auf einen Klick.

Ein neues, empfehlenswertes Addon für Firefox 2.0 und 3.0 stellen wir hiermit vor – Firebug heißt die nützliche Erweiterung, die Webseiten auf Quellcode und Aufbau hin untersucht.

Nützlich dürfte Firebug vor allem Entwicklern sein, die ihre Webseiten mit Firebug nun bequem auf Fehler im Quellcode untersuchen können. Auch Hobbybetreiber von Webseiten sollten sich Firebug jedoch installieren, da die Fehlersuche einfacher nicht sein könnte und mangelhafte, fehlerhafte Codierungen damit endlich der Vergangenheit angehören.

Firebug stellt den gesamten Quelltext hierarchisch dar und erfasst auch alle Unterebenen. Zu jedem Element können die zugehörigen CSS-Werte angezeigt werden. Hier lässt es sich leicht mit Farben und gestalterischen Details experimentieren – Veränderungen im Style werden nämlich sofort im Browser angezeigt. Auch die Schriftgestaltung lässt sich auf diese Weise bedienen und ausprobieren.

Firebug erfasst zusätzlich das Layout mit seinen Seitenabständen und Elementabständen. Alle, denen Padding und Margin ein Begriff sind, werden besonders bei diesem Feature begeistert durchatmen.

Per Klick kann der Code auf seine Richtigkeit hin untersucht werden.

Mit dem neuen, kostenlosen Addon Flashblock für Firefox lassen sich zuverlässig nervende Flash-Filme blockieren. Flashblock kommt als durchdachte und Anwenderfreundliche Lösung daher, da sich mit der Erweiterung genau steuern lässt, ob und welche Animationen geblockt werden sollen.

Im Anschluss an die Installation von Flashblock kann genau festgelegt werden, welche Flash-Inhalte weiterhin zugelassen werden und welche besser blockiert werden sollen. Alle blockierten Flash-Animationen werden nun als Platzhalter mit Pfeil angezeigt. Eine optionale Wiedergabe ist trotz Flashblock jedoch jederzeit manuell möglich, indem der Pfeil angeklickt wird.

Durch Aufnahme in eine Whitelist (Pfeil-Klick mit der rechten Maustaste) werden die jeweiligen Animationen wieder dauerhaft freigegeben.

Unsere neueste Entdeckung im großen Pool der Firefox-Erweiterungen dürfte vor allem den Schreibtischtätern gefallen! Das Plugin FoxSaver verwandelt Firefox in einen netten Bildschirmschoner und sorgt vor allem in kreativen Pausen für Abwechslung am Arbeitsplatz.

FoxSaver ist selbstverständlich kostenlos zum Download erhältlich und versorgt Sie tagesaktuell mit neuen Fotos im Browser.

Wie funktioniert FoxSaver? Die Erweiterung für den Browser Firefox wird über einen Button in der unteren Menüzeile gestartet und zeigt in einer Slideshow Fotos von der Festplatte an. Weiterhin ist die Anzeige von Bildern möglich, die durch den Programmautor bereit gestellt werden. Alle, die mit zwei Monitoren arbeiten, haben mit FoxSaver zudem die Möglichkeit, auf dem einen Monitor im Web zu surfen und auf dem zweiten Bildschirm die FoxSaver-Fotos laufen zu lassen.

Zur Installation bitte vorgehen, wie gewohnt: “Datei öffnen” -> FoxSaver XPI-Datei anwählen -> Anwendung installieren -> fertig!

Wir wünschen viel Spaß mit dem neuen Foto-Screensaver von Firefox.

Die mutige Firefox-Erweiterung Pirates of the Amazon ist Geschichte – das Angebot wurde aus dem Netz entfernt, nachdem das Versandhaus Amazon mit massiven Klagen gedroht hatte.

Die Reaktion Amazons auf das Plugin ist wenig verwunderlich, erzeugte die Erweiterung bei Suchtreffern des Online-Versandhauses (USA) doch einen Link auf vergleichbare BitTorrent-Angebote im Netz. Die Browsererweiterung stammt als künstlerisches Projekt (tatsächlich!) aus der Feder von Studenten der Piet Zwart Institute der Willem de Kooning Academy Hogeschool in Rotterdam.

Amazon ist nicht der erste seriöse Anbieter, der von Firefox-Erweiterungen dieser Art betroffen ist. Auch die Filmdatenbank IMDB.com, Rotten Tomatoes und Last.fm waren bereits von Plugins betroffen, die ihren Inhalt bei Suchanfragen mit illegalen Downloads abgeglichen haben. Pirates of the Amazon wurde nach Erscheinen zügig entfernt, da das Plugin groß angekündigt wurde und die entsprechende Reaktion des Händlers nur eine Frage der Zeit war.

Wer benötigt nicht hin und wieder einen Screenshot? Das Fotografieren von Webseiten wird mit dem neuen Firefox-Addon Fireshot jetzt kinderleicht gemacht.

Fireshot kann die gesamte aktuelle Webseite fotografieren und auch Bereiche erfassen, die außerhalb des Browserfensters liegen. Selbstverständlich ist dieses neue Addon kostenlos und kann nach dem Download mit wenigen Klicks installiert werden. Am Komfortabelsten wird unter Firefox -> Extras -> Addons nach Fireshot gesucht und die Erweiterung wie gewohnt installiert. Die Funktion lässt sich nach der Installation via “Extras” aufrufen.

Alternativ lassen sich Webseiten natürlich weiterhin auf die gute alte Art fotografieren: Druck-Taste, Paint öffnen und Bearbeiten -> Einfügen.

Screenshot-Fans sollten bei geplanten Veröffentlichungen ihrer Webseiten-Fotos jedoch immer das geltende Copyright im Auge behalten. Inhalte (z.B. Fotos) oder die gesamte Software (z.B. bei PC-Games) unterliegen dem Urheberrecht und dürfen nicht einfach abfotografiert und veröffentlicht werden.

Eine umfassende Kindersicherung für das Internet wird von vielen Eltern leider noch immer ignoriert – dabei sind die Kleinen mit nur einem Klick auf pornografischen Seiten, können Erwachsenen-Chats besuchen, politisch fragwürdige Inhalte lesen oder gar kostenpflichtige Downloads starten und Schädlinge auf dem System installieren.

Kurzum: ein Kinderschutz für das Internet gehört heute für alle verantwortungsbewussten Eltern dazu! Eltern werden entsprechende Sicherheitsvorkehrungen jetzt sogar kinderleicht gemacht – die Firefox-Erweiterung Glubble schützt die Kleinen vor virtuellen Gefahren.

Unter Glubble werden separate Benutzerkonten angelegt und für den Nachwuchs einfach alle strittigen Inhalte gesperrt. Stößt das Kind trotzdem auf eine der gesperrten Webseiten, kann es eine Erlaubnisanfrage an den Elternaccount senden – die Eltern entscheiden dann über Freischaltung oder Fortsetzung der jeweiligen Sperre.

Unsere Empfehlung: geeignet für Kinder bis ca. 10 Jahre. Raffinierte Kids könnten dann nämlich auf die Idee kommen, den Surfschutz zu überlisten. Alternativ lassen sich fragwürdige Inhalte auch innerhalb des Netzwerkes sperren.

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