Firefox News


Mozilla treibt die Entwicklung einer mobilen Version seines Webbrowsers Firefox voran und kündigt eine baldige Testversion für Symbian-Smartphones an. Der mobile Browser hört auf den Namen Fennec und soll im Frühjahr 2009 in der endgültigen Version zur Verfügung stehen.

Die Konkurrenz hat sich mit der Entwicklung mobiler Browser nicht ganz so viel Zeit gelassen wie Mozilla: OperaMini, OperaMobile und Skyfire laufen bereits auf mobilen Endgeräten.

Fennec ist auch für Linux und Windows Mobile konzipiert, soll nach Mozilla-Angaben jedoch nicht für Blackberry, iPhone und Google Android zur Verfügung stehen. Apple erlaubt hierbei keinerlei Applikationen von Drittanbietern für sein stylisches - aber zugegebenermaßen wenig Alltagstaugliches - Gerät.

OperaMini wird jedoch auch für Blackberry und Android angeboten. Ob Fennec den späten Einstieg in den mobilen Browsermarkt also noch bewältigt, ist fraglich.

Zwar hat der neue Google Webbrowser Chrome mit aktuell 0,83 % Marktanteil am Browsermarkt seit seiner Veröffentlichung nur minimale Verunsicherungen bei der Konkurrenz ausgelöst, Mozilla fürchtet nach eigenen Angaben aber langfristig um die Gunst seines Hauptgeldgebers Google.

Chromes Marktanteil erscheint gegenüber Firefox mit 20,78 % und Internet Explorer mit 69,77 % verschwindend gering - Mozilla könnte allerdings zu Gunsten der Google-Eigenentwicklung schlicht und einfach fallen gelassen werden. Google stellt mit der integrierten Suchfunktion unter Firefox, sowie seiner Beteiligung an den Firefox-Entwicklungskosten den größten Geldgeber des Mozilla Browsers dar und beteiligt sich somit an zwei Konkurrenzprodukten. Google will sich von seinem geringen Marktanteil auch nicht in Bezug auf Chrome entmutigen lassen und plant einen deutlichen Ausbau seines Browsers.

Mozilla-Chef John Lilly räumte aus diesem Grund nun anstehende Veränderungen ein - auch wenn die Partnerschaft mit Google um weitere drei Jahre verlängert wurde. Sprich: Mozilla hat nun drei Jahre Zeit für die Etablierung alternativer Finanzierungsmethoden um nicht mehr am Google-Tropf zu hängen.

Nachdem in der vergangenen Woche mit der neuen Firefox-Version 3.0.5 zahlreiche Sicherheitslücken beseitigt wurden, kommt nun auch langsam ans Licht, dass neue Nutzungsrechte, die ab 3.0.5 die Lizenzvereinbarung ersetzen, eingeführt wurden.

Die bisherige Lizenzvereinbarung EULA (End User License Agreement) ist so unter Firefox 3.0.5 nicht mehr zu finden. EULA wurde mit der Version 3.0.1 eingeführt und kam bei der Open Source-Gemeinde eher gespalten an - mit einem freien Projekt habe EULA nicht mehr viel gemein, so die Kritiker.

Aufgrund der Kritik wurde EULA für Firefox 3.0.5 nun durch eine optionale Anzeige der Nutzerrechte ersetzt. Statt einer eingeblendeten Lizenzvereinbarung können sich Anwender ihre Rechte jetzt wahlweise anzeigen lassen - per Eingabe von “about:rights” in der Adresszeile. Auf der jeweils lokalen Seite erscheinen die wichtigsten Eckpfeiler zu den Nutzungsrechten in kurzer und knackiger Zusammenfassung. Fast alle Verweise führen jedoch auf die englischsprachige Mozilla-Seite - hier stößt das deutschsprachige Angebot an seine Grenze.

Neue Zahlen aus der Browserlandschaft: der freie Mozilla-Browser Firefox hat erstmals einen Marktanteil von mehr als 20 % erreicht. Nach einem Bericht von Net Applications stieg der Nutzeranteil von Firefox gegenüber den Zahlen vom Oktober um 0,8 % auf aktuell 20,78 % an.

Dominiert wird der Browsermarkt noch immer von Microsofts Internet Explorer mit aktuellen 69,77 %. Klingt gut, bereitet Microsoft jedoch zunehmend Sorgen - IE fällt in der Nutzergunst bereits seit Monaten kontinuierlich ab. Allein gegenüber November verlor der IE nochmals 1,5 % seiner Nutzeranteile. Anhand der Werte aus 2007 lässt sich sogar ein Nutzerrückgang von ganzen 7 % innerhalb der vergangenen zwölf Monate ausmachen.

Etwas im Aufwind hingegen der Webbrowser Safari von Apple - aktuell hält er 7,13 % Marktanteil. Der Google-Browser Chrome hingegen hat auf dem Browsermarkt 2008 kaum Spuren hinterlassen - der Marktanteil dümpelt noch immer bei mageren 0,83 % dahin. Chrome hat es bis Dato nicht geschafft, den großen wie Internet Explorer und Firefox Nutzer abzujagen.

Mit der aktuell vorgelegten Firefox Version 3.0.5 wurden insgesamt acht Sicherheitslücken geschlossen, von welchen drei als besonders kritisch galten. Die kritischen Sicherheitslücken betrafen das Aushebeln der Same-Origin-Policy, sowie die Ausführung von JavaScript in Zusammenhang mit anderen Webseiten. Die JavaScript-Lücke ließ nicht nur den Browser abstürzen, sondern ermöglichte auch das Einbringen schädlicher Codes. 

Selbige Sicherheitslücken wie in 3.0.5 wurden zeitgleich für Firefox 2.0.0.19 beseitigt. Dieses Sicherheitsupdate ist das letzte,welches für Firefox 2.x heraus gegeben wird - der Support wurde hiermit offiziell eingestellt. Allen Anwendern von Firefox 2.x wird empfohlen, schnellstmöglich auf Firefox 3 umzusteigen, da in Zukunft keine Sicherheitsupdates für die veraltete Browserversion mehr zur Verfügung stehen.

Zeitgleich wurde auch die neue SeaMonkey Version 1.1.14 veröffentlicht, in welcher ebenfalls mehrere Sicherheitsprobleme ausgehoben wurden. In den kommenden Tagen wird auch das Update für den Mailclient Thunderbird erwartet.

Der Browser Firefox, Liebling fast aller Browsertests und Umfragen, bekommt mit der Veröffentlichung einer neuen Studie von Bit9 nun gewaltig eines auf den Deckel: Firefox sei die aktuell unsicherste Software in Unternehmen. Auf den weiteren Negativ-Plätzen folgen Adobe Flash und Acrobat, sowie der EMC VMware Player.

Bit9 testet regelmäßig die Software in Unternehmen, berücksichtigt hierbei jedoch ausschließlich Windows-Anwendungen und dezentrale Verwaltungen (Updates). Dass die Sicherheitslücken in Firefox von den Entwicklern traditionell schnell geschlossen werden, spielte in die Studie ebenfalls nicht mit hinein. Da die Patches nicht zentral zur Verfügung gestellt werden können, sei die Wahrscheinlichkeit der Arbeit mit Sicherheitslücken im Unternehmen groß, so Bit9.

Der Test hat insgesamt 40 Sicherheitslücken in Firefox (Version 2.x und 3.0) während des letzten Jahres aufgedeckt. Auf 31 Sicherheitslücken kam der Acrobat Reader, auf 19 der Live Messenger von Microsoft. Ebenfalls mit Sicherheitslücken behaftet: Sun Java, Apple QuickTime, Safari, iTunes, Symantec-Produkte und Skype.

Das Entwicklerteam von Mozilla hat die mittlerweile zweite Beta zu Firefox 3.1 veröffentlicht. Die neue Version basiert auf der Rendering Engine Gecko und soll deutliche Verbesserungen in punkto Web-Kompatiblität, Leistung und Nutzerfreundlichkeit mit sich bringen.

Voreingestellt ist bereits die im Oktober eingeführte JavaScript Engine TraceMonkey. Neu auch der Support für Web Worker Threads.

Firefox 3.1 in der Beta 2 zeichnet sich weiterhin durch den neuen Private Browsing Mode aus, welcher in den vergangenen Wochen bereits ausgiebig in der Szene, sowie in der Presse, diskutiert wurde.

Die zweite Beta wird in 54 Sprachen für die Systeme Windows, Mac OS X und Linux angeboten. An dieser Stelle noch einmal der HInweis an alle Interessenten: Firefox 3.1 wurde einzig zu Testzwecken freigegeben. Der Einsatz zu produktiven Zwecken wird erst mit dem entgültigen Release der neuen Version empfohlen.

BitDefender warnt aktuell vor einer neuen Angriffswelle, die dem Klau von Passwörtern für das Online Banking dient.

Das Schadprogramm Trojan.PWS.Chromelnject.A tarnt sich als Plugin für den Browser Firefox und wird in einen Firefox-Unterordner abgelegt, über welchen es bei jedem Start automatisch ausgeführt wird.

Ausspioniert werden Zugangsdaten für das Online Banking wie Passwörter und Login-Name. Betroffen sind bereits Banking-Systeme von „bankofamerica.com“, „chase.com“, „wachovia.com“ und „paypal.com“.

PCs, die sich den Trojaner ungewollt eingefangen haben, senden die sensiblen Online Banking-Daten unbemerkt an einen Server in Russland, wo wohl auch der Ursprung dieser neuen Angriffswelle zu suchen ist. Experten erwarten, dass die Gefahr bald auch Online Banking-Kunden deutscher Institute betreffen wird.

Diese neue Angriffswelle verdeutlicht einmal wieder, wie wichtig eine gute Sicherheitssoftware doch ist. Besonders Firefox-Laien laufen leicht Gefahr, sich den als Plugin getarnten Schädling auf den Rechner zu holen.

Ubiquity ermöglicht es, den Browser über sprachgesteuerte Kommandos zu steuern, welche in der Kommandozentrale eingegeben werden und anschließend im Kontextmenü zur Verfügung stehen. Adressen lassen sich so schnell in Landkarten nachschlagen oder in Mails einbinden und gesamte Webseiten in andere Sprachen übersetzen.

Momentan gilt Ubiquity zwar noch als Testobjekt für Entwickler und Freunde des Experimentierens, könnte jedoch in Firefox 3.2 inegriert werden, wenn man aktuellen Branchengerüchten trauen darf. Mozilla Labs hat den Entwurf über eine Ubiquity-Roadmap bereits vorgelegt, welcher mit der Integration einer Kommandozentrale unter Firefox verknüpft ist.

Weiterhin könnte Uniquity auch demnächst für Thunderbird zur Verfügung stehen. Unter Firefox soll die Awesomebar für Ubiquity genutzt und um weitere Funktionen erweitert werden.

Aus Sicherheitsgründen sollen unter Firefox 3.2 jedoch keine Ubiquity Kommandos Dritter zur Verfügung stehen.

Die Marktforscher von Net Applications haben wieder aktuelle Zahlen über die Nutzerverteilung auf dem Browsermarkt vorgelegt: Firefox konnte sich weiter stärken und lag erstmals bei einem Marktanteil von über 20 %.

Firefox konnte sich damit um respektable 0,81 Prozentpunkte innerhalb weniger Wochen verbessern. Kann der Mozilla-Browser seinen neuen Spitzen-Wert aber auch halten?

Der Anstieg in der Nutzergunst ist laut Marktforschung nämlich auf folgende Faktoren zurück zu führen: die Präsidentschaftswahlen in den USA, die amerikanischen Thanksgiving-Feiertage, sowie die überdurchschnittliche Anzahl an Wochenendtagen im November. Da Firefox bekanntlich in den meisten Fällen auf privaten Systemen eingesetzt wird, wurde die Nutzung durch die aufgeführten Faktoren stark nach oben getrieben. Da auch im Dezember allerorts die Weihnachtsfeiertage und viele Urlaubstage anstehen, könnte Firefox seinen Wert von mehr als 20 % in den kommenden Wochen durchaus halten - der Januar könnte jedoch zur Bewährungsprobe werden.

Googles Browser Chrome dümpelt noch immer bei einem mageren Wert von 0,83 %.

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