Firefox News


Das User-Interface-Team von Mozilla arbeitet aktuell an einem neuen Konzept für die neuen Tabs unter Firefox. Aktuell wird mit dem neuen Tab noch eine leere Seite geöffnet, was jetzt verbessert werden soll.

In Planung ist eine 3-teilige Gliederung mit Quick-Access-Strip am Seitenfuß, kontextuellen Aktionsflächen in der linken oberen Ecke und einem Link zur Wiederherstellung bereits geschlossener Inhalte. Der Quick-Access-Strip zeigt die meistgenutzten Webseiten in einer Minivorschau an. Weiterhin sind an dieser Stelle Vorschaubilder der neuesten RSS-Feeds geplant.

Die kontextuellen Aktionen greifen auf Texte in der Zwischenablage zurück. Firefox soll hier je nach Inhalt sinnvolle Aktionen anbieten. Der Link zur Wiederherstellung geschlossener Tabs und Fenster soll, so die Planung, die abgelegten Inhalte in Minivorschaubildern anzeigen. Hiermit kann ein gesamter Dialog eingespart werden. Die neuen Tabs werden in dezentem Grau gehalten, das halbtransparent ausfällt und erst bei Berührung der Objekte mit der Maus farbig wird. Mozilla hat die ersten Konzepte zur Tabs-Verbesserung bereits veröffentlicht, aktuell wird daran aber noch fleißig gewerkelt.

Ab der Version Firefox 3.1 und für den Mobilbrowser Fennec ist nach Angaben des Mozilla-Entwicklungsteams eine Unterstützung des W3C-Standards Geolocation API Specification geplant. Per JavaScript können so die Aufenthaltsorte der Anwender ermittelt werden.

Die Geo-Lokalisierung soll für Lokalnachrichten, Wetterberichte und Veranstaltungshinweise genutzt werden. Für die aktuelle Firefox-Version lässt sich die Geo-Lokalisierung bereits mit der Erweiterung “Geode” implementieren.

Lokalisiert wird durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Verfahren wie IP-Adresse, GPS, RFID, WLAN, GSM und Bluetooth. Derzeit setzt Mozilla noch auf den Shyhook Dienst Loki zur Lokalisierung, welcher allerdings nur WLAN-Daten auswerten kann. Ziel der Entwickler ist es, den Lokalisierungsdienst einmal mit möglichst vielen unterschiedlichen Verfahren anbieten zu können, aus denen die Anwender selbst auswählen können. Anwender müssen jetzt allerdings keine Angst vor ungewollter Lokalisierung und Überwachung haben – jede Anwendung erfordert die ausdrückliche Zustimmung des Benutzers. Der Aufenthaltsort wird so zunächst frei gegeben.

Die aktuellen Implementierungspartner Mozillas sind Pownce aus dem eigenen Haus und Yahoo Fire Eagle.

Soeben ist Firefox in der neuen Version 3.0.3. veröffentlicht worden. Parallel steht auch die ältere FF-Version 2.0.0.17. zur Verfügung – beide Neuveröffentlichungen schließen kritische Sicherheitslücken.

Erst kürzlich war Firefox in der Version 3.0.2. erschienen, mit 3.0.3. reagierte Mozilla nun zügig auf einen weiteren Fehler, der bekannt geworden war. Allen Anwendern der aktuellen Version wird eine Aktualisierung auf Firefox 3.0.3. empfohlen, wer noch mit FF 2 arbeitet, kann die Version 2.0.0.17. für ein Sicherheitsupdate nutzen.

Der neue Firefox war am 17. Juni veröffentlicht worden. Die Entwicklungszeit betrug sportliche 34 Monate. Bereits am ersten Veröffentlichungstag entschieden sich mehr als 8 Mio. Anwender weltweit für den Download. Unter Firefox 3.0.2. war es zu Problemen mit dem Passwort Manager gekommen, weswegen man schnell eine korrigierte Fassung nachschob. Der ZUgriff auf Passwörter, die Umlaute enthalten, war ab 3.0.2. nicht mehr möglich, aus welchem Grund schnell nachgebessert wurde.

Firefox 3.0 hat Rekorde gebrochen – die neue Browser-Version von Mozilla erreichte die meisten Downloads inenrhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung. Der Firefox-Anteil auf dem Browsermarkt wuchs jedoch keinesfalls derart rapide. Wie die Entwickler jetzt bekannt gaben, bleiben 75 % der Firefox-Downloads ungenutzt, d.d. ohne anschließende Installation und Nutzung.

Mozilla freundet sich mit diesen Zahlen keineswegs an und sucht jetzt nach neuen Konzepten, die die Lücke zwischen Downloads und tatsächlichen Anwendern schließen. Zur Ideenfindung werden auch die FF-User angesprochen, die unter “Impact Mozilla” ihre Marketingideen anbringen können. Mozilla will seine neue Plattform zur gezielten Kommunikation mit seinen Fans nutzen, die nun einen direkten Einfluss auf die Vermarktung des Browsers haben. Mozilla Impact ist gleichzeitig auch Wettbewerb, bei dem 3.000 Dollar Prämie für die beste Marketingstrategie ausgeschrieben sind. Die Sieger des Wettbewerbes dürfen ihr Marketing-Konzept selbstverständlich auch eigenhändig in die Tat umsetzen.

Die Kommunikation mit den Anwendern war Mozilla zwar schon immer wichtig, erreicht mit dieser neuen Plattform aber professionelle Dimensionen. Aus der täglichen Anwendung der User resultieren meist schlüssigere Konzepte als vom Tisch universeller Marketing-Strategen, die sich selbst wenig für das Produkt begeistern.

Welche Bewegungen hat Googles Browser Chrome, am 2. September 2008 veröffentlicht, verursacht?

Die Neugier auf den Browserneuling hat sich mittlerweile gelegt, so dass ein erstes Resümee gezogen werden kann. Chrome eroberte sich innerhalb weniger Stunden einen Marktanteil von ca. 1 %, jetzt wo sich die Wogen und der erste Hype geglättet haben, liegt Google Chrome mit 0,78 % an vierter Stelle in der Browserstatistik.

Mozilla Firefox und Microsofts Internet Explorer teilen sich noch immer 90 % der Marktanteile – mit unterschiedlicher Verteilung in den verschiedenen Tageszeiten. Tagsüber ist der IE nach wie vor der Platzhirsch unter den Web-Browsern, die Abende werden von Firefox dominiert. Diese Verschiebung in der Nutzergunst ist schnell erklärt: Microsoft dominiert auf den Firmenrechnern, Firefox auf den privaten PCs.

Leichten Aufwind hat auch Apples Browser Safari bekommen. Beständig erkämpft er sich geringe Prozentpunkte, was in direktem Zusammenhang mit den Mehrverkäufen von Apple-PCs steht. Chrome hat nach ersten Untersuchungen von allen Browser-Fronten einige Anwender mitgenommen, die große Bewegung auf dem Browsermarkt blieb allerdings aus. Speziell die Firefox-Entwickler hatten zwar Verlusste mit der Chrome-Veröffentlichung befürchtet – mehr Federn, d.h. prozentuale Nutzeranteile, musste jedoch der IE lassen.

Seit gestern ist die Firefoxversion 3.0.2 nun offiziell auf der Mozilla Homepage verlinkt, vorbei die Zeiten der Beta Version und auch das Change-Log steht ist nun auf deutsch verfügbar.
Für die Alpha Version wurden Sicherheits- und Stablilitätsprobleme behoben, sowie Versionen in singhalesisch und slowenisch veröffentlich. Andere Sprachen wie hindi und isländisch sind erst in der Beta Version erhältlich.
Probleme, die bei der Verwendung von Mac auftraten wurden beseitigt und auch die teils fehlenden Vor- und Zurück-Schaltflächen in der Symbolleiste wurden berichtigt.

Das hat sich Mozilla bis 2010 zum Ziel gemacht; bis dahin soll der mobile Browser Fennec ein einschlagender Erfolg werden. Heißt also, die Veröffentlichung soll endlich erfolgen, wieder verbessert werden und gutes Feedback erhalten, obwohl bis dato noch kein Veröffentlichungsdatum fest steht. Sicher ist nur, dass der mobile Browser im Jahr 2009 erscheinen soll. Ob er sich bis 2010 allerdings auch gegen die Konkurrenz behaupten kann, wird sich erst noch zeigen.
Microsoft und Opera konnten mit ihren Produkten auf dem Markt bereits überzeugen, Mozilla hängt hinterher und muss mit starker Leistung glänzen. Durch die Vorstellung des ersten Android Handys, welches wohl eine mobile Version von Googles Chrome benutzt ensteht außerdem noch ein weiterer Konkurrent.

Firefox Entwickler Mike Shaver erklärte, dass die Arbeit an der Verbesserung des Firefox 3.1 auf Hochtouren läuft. Der Plan, die endgültige Version Ende 2008 bzw. Anfang 2009 zu veröffentlichen, soll dabei nach wie vor eingehalten werden.
Zu den Entwicklungen gehören der Ausbau von TraceMonkey und eine Private-Browsing-Funktion. Diese wird sowohl von Chrome als auch vom Internet Explorer 8 bereits angeboten.
Um dem Konkurrenzdruck stand zu halten sind weitere Verbesserungen geplant: die Location Bar soll weiterentwickelt werden, Tabs sollen per Drag & Drop vom Browser auf den Desktop zu ziehen sein, um ein neues Fenster zu öffnen und Surfspuren sollen nachträglich zu löschen sein.

Mit dem Add-on Chrome Package passt sich Firefox zumindest optisch an Chrome an. Mit einer modifizierten Version des Themes Chromifox wird die Bedienoberfläche in verschiedene Blautöne eingetaucht – ganz wie bei Chrome.
Das Designpacket ist jedoch noch nicht ganz ausgereift, vor allem an der Vista Kompatibilität und an optischen Kleinigkeiten muss in Zukunft noch gearbeitet werden.

Beim Update auf die neueste Firefox Version gibt es Probleme, wenn gleichzeitig eine Version von Symantec Norton Anti-Virus installiert ist. User gaben an, dass nach dem Update Lesezeichen, sowie die Surf Chronik fehlten. Die Button zum Vor- und Zurücknavigieren waren ebenfalls verschwunden.
Grund dafür ist, laut Mozilla, die veraltete Version von Norton, die mit dem neuen Browser nicht kompatibel ist. Die genauen Fehler sind jedoch noch nicht bekannt.

Bis zur endgültigen Lösung des Problems muss vorerst ein Leitfaden von Mozilla aushelfen, der dazu dient das Problem manuell zu beseitigen. Zuerst muss der Browser per Task Manager geschlossen werden. Im Firefox Unterordner muss anschließend die Datei coFFPlgn.dll entfernt werden. Gegebenfalls müssen Firewall und Lauschfunktion von Norton 360 noch einmal überprüft werden.

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