Welche Bewegungen hat Googles Browser Chrome, am 2. September 2008 veröffentlicht, verursacht?

Die Neugier auf den Browserneuling hat sich mittlerweile gelegt, so dass ein erstes Resümee gezogen werden kann. Chrome eroberte sich innerhalb weniger Stunden einen Marktanteil von ca. 1 %, jetzt wo sich die Wogen und der erste Hype geglättet haben, liegt Google Chrome mit 0,78 % an vierter Stelle in der Browserstatistik.

Mozilla Firefox und Microsofts Internet Explorer teilen sich noch immer 90 % der Marktanteile – mit unterschiedlicher Verteilung in den verschiedenen Tageszeiten. Tagsüber ist der IE nach wie vor der Platzhirsch unter den Web-Browsern, die Abende werden von Firefox dominiert. Diese Verschiebung in der Nutzergunst ist schnell erklärt: Microsoft dominiert auf den Firmenrechnern, Firefox auf den privaten PCs.

Leichten Aufwind hat auch Apples Browser Safari bekommen. Beständig erkämpft er sich geringe Prozentpunkte, was in direktem Zusammenhang mit den Mehrverkäufen von Apple-PCs steht. Chrome hat nach ersten Untersuchungen von allen Browser-Fronten einige Anwender mitgenommen, die große Bewegung auf dem Browsermarkt blieb allerdings aus. Speziell die Firefox-Entwickler hatten zwar Verlusste mit der Chrome-Veröffentlichung befürchtet – mehr Federn, d.h. prozentuale Nutzeranteile, musste jedoch der IE lassen.