Der Browser Firefox, Liebling fast aller Browsertests und Umfragen, bekommt mit der Veröffentlichung einer neuen Studie von Bit9 nun gewaltig eines auf den Deckel: Firefox sei die aktuell unsicherste Software in Unternehmen. Auf den weiteren Negativ-Plätzen folgen Adobe Flash und Acrobat, sowie der EMC VMware Player.

Bit9 testet regelmäßig die Software in Unternehmen, berücksichtigt hierbei jedoch ausschließlich Windows-Anwendungen und dezentrale Verwaltungen (Updates). Dass die Sicherheitslücken in Firefox von den Entwicklern traditionell schnell geschlossen werden, spielte in die Studie ebenfalls nicht mit hinein. Da die Patches nicht zentral zur Verfügung gestellt werden können, sei die Wahrscheinlichkeit der Arbeit mit Sicherheitslücken im Unternehmen groß, so Bit9.

Der Test hat insgesamt 40 Sicherheitslücken in Firefox (Version 2.x und 3.0) während des letzten Jahres aufgedeckt. Auf 31 Sicherheitslücken kam der Acrobat Reader, auf 19 der Live Messenger von Microsoft. Ebenfalls mit Sicherheitslücken behaftet: Sun Java, Apple QuickTime, Safari, iTunes, Symantec-Produkte und Skype.