Zwar hat der neue Google Webbrowser Chrome mit aktuell 0,83 % Marktanteil am Browsermarkt seit seiner Veröffentlichung nur minimale Verunsicherungen bei der Konkurrenz ausgelöst, Mozilla fürchtet nach eigenen Angaben aber langfristig um die Gunst seines Hauptgeldgebers Google.

Chromes Marktanteil erscheint gegenüber Firefox mit 20,78 % und Internet Explorer mit 69,77 % verschwindend gering – Mozilla könnte allerdings zu Gunsten der Google-Eigenentwicklung schlicht und einfach fallen gelassen werden. Google stellt mit der integrierten Suchfunktion unter Firefox, sowie seiner Beteiligung an den Firefox-Entwicklungskosten den größten Geldgeber des Mozilla Browsers dar und beteiligt sich somit an zwei Konkurrenzprodukten. Google will sich von seinem geringen Marktanteil auch nicht in Bezug auf Chrome entmutigen lassen und plant einen deutlichen Ausbau seines Browsers.

Mozilla-Chef John Lilly räumte aus diesem Grund nun anstehende Veränderungen ein – auch wenn die Partnerschaft mit Google um weitere drei Jahre verlängert wurde. Sprich: Mozilla hat nun drei Jahre Zeit für die Etablierung alternativer Finanzierungsmethoden um nicht mehr am Google-Tropf zu hängen.