Die Schriftart auf dieser Webseite gefällt mir – wie heißt sie? Eine knifflige Frage, die sich anhand der breiten Auswahl an Schriftarten oft nicht genau beantworten lässt.

Der Frage nach der Schriftart geht jetzt jedoch die Firefox Erweiterung Font Finder auf den tatsächlichen Grund. Nachdem Font Finder wie gewöhnlich installiert wurde, ermöglicht das Addon die Einblendung der jeweiligen Schriftart auf der Webseite. Um die betreffende Schriftart heraus zu finden, muss hierbei lediglich die betreffende Textpassage markiert und unter “Extras” -> “Font Finder” per Popup die Schriftart angezeigt werden. Das wars!

Schriftarten wie Times, Arial oder Helvetica werden von einem geschulten Auge oft sofort erkannt – viel Fantasie braucht es jedoch für die exotischen Fonds. Neben den Schriftarten selbst finden zudem Variationen in den Zeilenabständen oder Ausrichtungen statt, die es noch schwieriger machen, die gewünschte Schriftart heraus zu finden. Font Finder liefert nun alle Informationen auf einen Klick.

Das soeben veröffentlichte Update für den Webbrowser Firefox schließt insgesamt sechs Sicherheitslücken. Laut Angaben der Entwickler befand sich unter den Sicherheitslücken auch eine kritische Situation – durch einen Absturz des Browsers mit Hilfe von Java Script war die Ausführung beliebiger Codes möglich.

Die Entwickler haben sich mit der aktuellen Firefox Version 3.0.6 zum Ziel gesetzt, nicht nur die bereits erwähnten Sicherheitslücken zu schließen sondern vor allem auch für mehr Stabilität des Browsers zu sorgen. Unter Anderem wurde hier die Zusammenarbeit von Plugins und scriptgesteuerten Befehlen verbessert.

Entfernt wurde die Benutzer-ID, die in den Medlungen bei einem Absturz enthalten war. Die Mozilla Entwickler geben weiterhin an, ein problem bei der Aktualisierung innerhalb des Bildschirmbereiches behoben zu haben.

Wer Firefox bereits installiert hat, kann automatisch auf die Version 3.0.6 updaten lassen. Bei Mozilla steht ab sofort die neue Version zum Standalone Download bereit.

Ein neues, empfehlenswertes Addon für Firefox 2.0 und 3.0 stellen wir hiermit vor – Firebug heißt die nützliche Erweiterung, die Webseiten auf Quellcode und Aufbau hin untersucht.

Nützlich dürfte Firebug vor allem Entwicklern sein, die ihre Webseiten mit Firebug nun bequem auf Fehler im Quellcode untersuchen können. Auch Hobbybetreiber von Webseiten sollten sich Firebug jedoch installieren, da die Fehlersuche einfacher nicht sein könnte und mangelhafte, fehlerhafte Codierungen damit endlich der Vergangenheit angehören.

Firebug stellt den gesamten Quelltext hierarchisch dar und erfasst auch alle Unterebenen. Zu jedem Element können die zugehörigen CSS-Werte angezeigt werden. Hier lässt es sich leicht mit Farben und gestalterischen Details experimentieren – Veränderungen im Style werden nämlich sofort im Browser angezeigt. Auch die Schriftgestaltung lässt sich auf diese Weise bedienen und ausprobieren.

Firebug erfasst zusätzlich das Layout mit seinen Seitenabständen und Elementabständen. Alle, denen Padding und Margin ein Begriff sind, werden besonders bei diesem Feature begeistert durchatmen.

Per Klick kann der Code auf seine Richtigkeit hin untersucht werden.

Bei Mozilla wird seit 2008 fleißig an einer Testplattform namens Test Pilot gearbeitet, für die nun “Freiwillige” gesucht werden. Für die Teilnahme und die Aufzeichnung des eigenen Nutzerverhaltens ist die Installation einer speziellen Erweiterung durch den Testuser erforderlich, der so an Umfragen teilnimmt und sein Browserverhalten aufzeichnen lässt.

Mozilla ist unter Anderem mit Test Pilot an der Anzahl gleichzeitig geöffneter Tabs interessiert, sowie an der durchschnittlichen Nutzung des Seitenladestopps. Die Daten der Testnutzer sollen dann Aufschluss über das Nutzungsverhalten geben und den Mozilla-Entwicklern hiermit wichtige Informationen zur Weiterentwicklung des Browsers liefern.

Die notwendige Erweiterung soll jedoch keine permanenten Daten aufzeichnern, sondern lediglich Phasenweise anonymisierte Informationen übermitteln. Mozilla habe, so Medienberichte, eventuell sogar die Möglichkeit, über das Addon die Blicke der Anwender aufzuzeichnen, wenn sie ein Notebook mit intergrierter Webcam nutzen. Die Teilnahme erfolgt allerdings ausschließlich durch Freiwillige.

Die Anwender sind dem alternativen Browser Firefox noch immer wohlgesonnen: nach neuen Zahlen von Net Applications konnte der beliebte Fuchs seinen Marktanteil im letzten Jahr um ganze 25 % steigern.

Noch im Februar 2008 surften 17,3 % der Internetanwender mit Firefox durchs Web – im vergangenen Dezember waren es bereits 21,3 %. Der große Konkurrent Internet Explorer büsste hingegen weiterhin Sympathien ein, hält mit ca. 68 % Marktanteil dank vorinstalliertem Windows aber noch immer die Stange im Browsermarkt hoch.

Nach oben ging es jedoch auch mit dem Apple-Browser Safari, der seine User von 5,7 % im Februar 2008 auf 7,9 % im Dezember mobilisieren konnte. Googles Neuling Chrome liegt bei ca. 1 % Marktanteil und hat, obwohl er hinter den Erwartungen der Entwickler zurück bliebt, immerhin Opera (0,7 %) überholt.

Mit dem neuen, kostenlosen Addon Flashblock für Firefox lassen sich zuverlässig nervende Flash-Filme blockieren. Flashblock kommt als durchdachte und Anwenderfreundliche Lösung daher, da sich mit der Erweiterung genau steuern lässt, ob und welche Animationen geblockt werden sollen.

Im Anschluss an die Installation von Flashblock kann genau festgelegt werden, welche Flash-Inhalte weiterhin zugelassen werden und welche besser blockiert werden sollen. Alle blockierten Flash-Animationen werden nun als Platzhalter mit Pfeil angezeigt. Eine optionale Wiedergabe ist trotz Flashblock jedoch jederzeit manuell möglich, indem der Pfeil angeklickt wird.

Durch Aufnahme in eine Whitelist (Pfeil-Klick mit der rechten Maustaste) werden die jeweiligen Animationen wieder dauerhaft freigegeben.

Mozilla treibt die Entwicklung einer mobilen Version seines Webbrowsers Firefox voran und kündigt eine baldige Testversion für Symbian-Smartphones an. Der mobile Browser hört auf den Namen Fennec und soll im Frühjahr 2009 in der endgültigen Version zur Verfügung stehen.

Die Konkurrenz hat sich mit der Entwicklung mobiler Browser nicht ganz so viel Zeit gelassen wie Mozilla: OperaMini, OperaMobile und Skyfire laufen bereits auf mobilen Endgeräten.

Fennec ist auch für Linux und Windows Mobile konzipiert, soll nach Mozilla-Angaben jedoch nicht für Blackberry, iPhone und Google Android zur Verfügung stehen. Apple erlaubt hierbei keinerlei Applikationen von Drittanbietern für sein stylisches – aber zugegebenermaßen wenig Alltagstaugliches – Gerät.

OperaMini wird jedoch auch für Blackberry und Android angeboten. Ob Fennec den späten Einstieg in den mobilen Browsermarkt also noch bewältigt, ist fraglich.

Zwar hat der neue Google Webbrowser Chrome mit aktuell 0,83 % Marktanteil am Browsermarkt seit seiner Veröffentlichung nur minimale Verunsicherungen bei der Konkurrenz ausgelöst, Mozilla fürchtet nach eigenen Angaben aber langfristig um die Gunst seines Hauptgeldgebers Google.

Chromes Marktanteil erscheint gegenüber Firefox mit 20,78 % und Internet Explorer mit 69,77 % verschwindend gering – Mozilla könnte allerdings zu Gunsten der Google-Eigenentwicklung schlicht und einfach fallen gelassen werden. Google stellt mit der integrierten Suchfunktion unter Firefox, sowie seiner Beteiligung an den Firefox-Entwicklungskosten den größten Geldgeber des Mozilla Browsers dar und beteiligt sich somit an zwei Konkurrenzprodukten. Google will sich von seinem geringen Marktanteil auch nicht in Bezug auf Chrome entmutigen lassen und plant einen deutlichen Ausbau seines Browsers.

Mozilla-Chef John Lilly räumte aus diesem Grund nun anstehende Veränderungen ein – auch wenn die Partnerschaft mit Google um weitere drei Jahre verlängert wurde. Sprich: Mozilla hat nun drei Jahre Zeit für die Etablierung alternativer Finanzierungsmethoden um nicht mehr am Google-Tropf zu hängen.

Nachdem in der vergangenen Woche mit der neuen Firefox-Version 3.0.5 zahlreiche Sicherheitslücken beseitigt wurden, kommt nun auch langsam ans Licht, dass neue Nutzungsrechte, die ab 3.0.5 die Lizenzvereinbarung ersetzen, eingeführt wurden.

Die bisherige Lizenzvereinbarung EULA (End User License Agreement) ist so unter Firefox 3.0.5 nicht mehr zu finden. EULA wurde mit der Version 3.0.1 eingeführt und kam bei der Open Source-Gemeinde eher gespalten an – mit einem freien Projekt habe EULA nicht mehr viel gemein, so die Kritiker.

Aufgrund der Kritik wurde EULA für Firefox 3.0.5 nun durch eine optionale Anzeige der Nutzerrechte ersetzt. Statt einer eingeblendeten Lizenzvereinbarung können sich Anwender ihre Rechte jetzt wahlweise anzeigen lassen – per Eingabe von “about:rights” in der Adresszeile. Auf der jeweils lokalen Seite erscheinen die wichtigsten Eckpfeiler zu den Nutzungsrechten in kurzer und knackiger Zusammenfassung. Fast alle Verweise führen jedoch auf die englischsprachige Mozilla-Seite – hier stößt das deutschsprachige Angebot an seine Grenze.

Neue Zahlen aus der Browserlandschaft: der freie Mozilla-Browser Firefox hat erstmals einen Marktanteil von mehr als 20 % erreicht. Nach einem Bericht von Net Applications stieg der Nutzeranteil von Firefox gegenüber den Zahlen vom Oktober um 0,8 % auf aktuell 20,78 % an.

Dominiert wird der Browsermarkt noch immer von Microsofts Internet Explorer mit aktuellen 69,77 %. Klingt gut, bereitet Microsoft jedoch zunehmend Sorgen – IE fällt in der Nutzergunst bereits seit Monaten kontinuierlich ab. Allein gegenüber November verlor der IE nochmals 1,5 % seiner Nutzeranteile. Anhand der Werte aus 2007 lässt sich sogar ein Nutzerrückgang von ganzen 7 % innerhalb der vergangenen zwölf Monate ausmachen.

Etwas im Aufwind hingegen der Webbrowser Safari von Apple – aktuell hält er 7,13 % Marktanteil. Der Google-Browser Chrome hingegen hat auf dem Browsermarkt 2008 kaum Spuren hinterlassen – der Marktanteil dümpelt noch immer bei mageren 0,83 % dahin. Chrome hat es bis Dato nicht geschafft, den großen wie Internet Explorer und Firefox Nutzer abzujagen.

« Vorherige SeiteNächste Seite »