Aus der Firefox-Trickkiste: die Frage, welche Erweiterungen der geneigte Firefox-Anwender denn bereits installiert hat, lässt sich mit einer kurzen Adresszeileneingabe schnell und zuverlässig beantworten.

In die Adresszeile des Browsers muss so der Befehl “about:plugins” eingetippt werden. Nachdem zusätzlich die Enter-Taste betätigt wird, erscheint nun eine Liste mit allen installierten Plugins. Neben einer Auflistung aller Addons ist auf diese Weise auch die Anzeige der jeweiligen Dateienungen, sowie der Aktivierungsmodus abrufbar.

Firefox-Erweiterungen gibt es wie Sand am Meer – nicht wenige Anwender verlieren irgendwann den Überblick darüber, welche Helferlein bereits installiert wurden. Neben dem Adresszeilen-Check gibt auch weiterhin der Addons-Manager unter Firefox Auskunft über die aktiven und inaktiven Addons.

Mit der aktuell vorgelegten Firefox Version 3.0.5 wurden insgesamt acht Sicherheitslücken geschlossen, von welchen drei als besonders kritisch galten. Die kritischen Sicherheitslücken betrafen das Aushebeln der Same-Origin-Policy, sowie die Ausführung von JavaScript in Zusammenhang mit anderen Webseiten. Die JavaScript-Lücke ließ nicht nur den Browser abstürzen, sondern ermöglichte auch das Einbringen schädlicher Codes. 

Selbige Sicherheitslücken wie in 3.0.5 wurden zeitgleich für Firefox 2.0.0.19 beseitigt. Dieses Sicherheitsupdate ist das letzte,welches für Firefox 2.x heraus gegeben wird – der Support wurde hiermit offiziell eingestellt. Allen Anwendern von Firefox 2.x wird empfohlen, schnellstmöglich auf Firefox 3 umzusteigen, da in Zukunft keine Sicherheitsupdates für die veraltete Browserversion mehr zur Verfügung stehen.

Zeitgleich wurde auch die neue SeaMonkey Version 1.1.14 veröffentlicht, in welcher ebenfalls mehrere Sicherheitsprobleme ausgehoben wurden. In den kommenden Tagen wird auch das Update für den Mailclient Thunderbird erwartet.

Was tun, wenn Firefox abstürzt? Geschulte Firefox-Nutzer und versierte Web-Anwender werden bei einem solchen Absturz des Browsers freilich nicht auf die Probe ihres Könnens gestellt, allen anderen sei jedoch ein Start im Sicherheitsmodus (Safe Mode) empfohlen.

Ist Firefox abgestürzt und lässt sich nicht erneut starten, klappt der Neustart im Safe Mode jedoch auf den Fall. Zum Firefox-Start im Sicherheitsmodus wird folgendermaßen vorgegangen:

- im Startmenü “alle Programme” anwählen
- “Mozilla Firefox” in der Programmliste auswählen
- “Mozilla Firefox (Safe Mode)” wählen

Firefox startet nun im abgesicherten Modus, wobei auf alle Erweiterungen (Addons) verzichtet wird. Abstürze von Firefox sind häufig die Ursache fehlerhafter Addons, aus welchem Grund im Sicherheitsmodus auf die Integration dieser Erweiterungen verzichtet wird. Alle fehlerhaften Erweiterungen lassen sich im Sicherheitsmodus nun entfernen und dem gewohnten Browserstart beim nächsten Abruf steht nichts mehr im Wege.

Der Browser Firefox, Liebling fast aller Browsertests und Umfragen, bekommt mit der Veröffentlichung einer neuen Studie von Bit9 nun gewaltig eines auf den Deckel: Firefox sei die aktuell unsicherste Software in Unternehmen. Auf den weiteren Negativ-Plätzen folgen Adobe Flash und Acrobat, sowie der EMC VMware Player.

Bit9 testet regelmäßig die Software in Unternehmen, berücksichtigt hierbei jedoch ausschließlich Windows-Anwendungen und dezentrale Verwaltungen (Updates). Dass die Sicherheitslücken in Firefox von den Entwicklern traditionell schnell geschlossen werden, spielte in die Studie ebenfalls nicht mit hinein. Da die Patches nicht zentral zur Verfügung gestellt werden können, sei die Wahrscheinlichkeit der Arbeit mit Sicherheitslücken im Unternehmen groß, so Bit9.

Der Test hat insgesamt 40 Sicherheitslücken in Firefox (Version 2.x und 3.0) während des letzten Jahres aufgedeckt. Auf 31 Sicherheitslücken kam der Acrobat Reader, auf 19 der Live Messenger von Microsoft. Ebenfalls mit Sicherheitslücken behaftet: Sun Java, Apple QuickTime, Safari, iTunes, Symantec-Produkte und Skype.

Unsere neueste Entdeckung im großen Pool der Firefox-Erweiterungen dürfte vor allem den Schreibtischtätern gefallen! Das Plugin FoxSaver verwandelt Firefox in einen netten Bildschirmschoner und sorgt vor allem in kreativen Pausen für Abwechslung am Arbeitsplatz.

FoxSaver ist selbstverständlich kostenlos zum Download erhältlich und versorgt Sie tagesaktuell mit neuen Fotos im Browser.

Wie funktioniert FoxSaver? Die Erweiterung für den Browser Firefox wird über einen Button in der unteren Menüzeile gestartet und zeigt in einer Slideshow Fotos von der Festplatte an. Weiterhin ist die Anzeige von Bildern möglich, die durch den Programmautor bereit gestellt werden. Alle, die mit zwei Monitoren arbeiten, haben mit FoxSaver zudem die Möglichkeit, auf dem einen Monitor im Web zu surfen und auf dem zweiten Bildschirm die FoxSaver-Fotos laufen zu lassen.

Zur Installation bitte vorgehen, wie gewohnt: “Datei öffnen” -> FoxSaver XPI-Datei anwählen -> Anwendung installieren -> fertig!

Wir wünschen viel Spaß mit dem neuen Foto-Screensaver von Firefox.

Das Entwicklerteam von Mozilla hat die mittlerweile zweite Beta zu Firefox 3.1 veröffentlicht. Die neue Version basiert auf der Rendering Engine Gecko und soll deutliche Verbesserungen in punkto Web-Kompatiblität, Leistung und Nutzerfreundlichkeit mit sich bringen.

Voreingestellt ist bereits die im Oktober eingeführte JavaScript Engine TraceMonkey. Neu auch der Support für Web Worker Threads.

Firefox 3.1 in der Beta 2 zeichnet sich weiterhin durch den neuen Private Browsing Mode aus, welcher in den vergangenen Wochen bereits ausgiebig in der Szene, sowie in der Presse, diskutiert wurde.

Die zweite Beta wird in 54 Sprachen für die Systeme Windows, Mac OS X und Linux angeboten. An dieser Stelle noch einmal der HInweis an alle Interessenten: Firefox 3.1 wurde einzig zu Testzwecken freigegeben. Der Einsatz zu produktiven Zwecken wird erst mit dem entgültigen Release der neuen Version empfohlen.

Die mutige Firefox-Erweiterung Pirates of the Amazon ist Geschichte – das Angebot wurde aus dem Netz entfernt, nachdem das Versandhaus Amazon mit massiven Klagen gedroht hatte.

Die Reaktion Amazons auf das Plugin ist wenig verwunderlich, erzeugte die Erweiterung bei Suchtreffern des Online-Versandhauses (USA) doch einen Link auf vergleichbare BitTorrent-Angebote im Netz. Die Browsererweiterung stammt als künstlerisches Projekt (tatsächlich!) aus der Feder von Studenten der Piet Zwart Institute der Willem de Kooning Academy Hogeschool in Rotterdam.

Amazon ist nicht der erste seriöse Anbieter, der von Firefox-Erweiterungen dieser Art betroffen ist. Auch die Filmdatenbank IMDB.com, Rotten Tomatoes und Last.fm waren bereits von Plugins betroffen, die ihren Inhalt bei Suchanfragen mit illegalen Downloads abgeglichen haben. Pirates of the Amazon wurde nach Erscheinen zügig entfernt, da das Plugin groß angekündigt wurde und die entsprechende Reaktion des Händlers nur eine Frage der Zeit war.

BitDefender warnt aktuell vor einer neuen Angriffswelle, die dem Klau von Passwörtern für das Online Banking dient.

Das Schadprogramm Trojan.PWS.Chromelnject.A tarnt sich als Plugin für den Browser Firefox und wird in einen Firefox-Unterordner abgelegt, über welchen es bei jedem Start automatisch ausgeführt wird.

Ausspioniert werden Zugangsdaten für das Online Banking wie Passwörter und Login-Name. Betroffen sind bereits Banking-Systeme von „bankofamerica.com“, „chase.com“, „wachovia.com“ und „paypal.com“.

PCs, die sich den Trojaner ungewollt eingefangen haben, senden die sensiblen Online Banking-Daten unbemerkt an einen Server in Russland, wo wohl auch der Ursprung dieser neuen Angriffswelle zu suchen ist. Experten erwarten, dass die Gefahr bald auch Online Banking-Kunden deutscher Institute betreffen wird.

Diese neue Angriffswelle verdeutlicht einmal wieder, wie wichtig eine gute Sicherheitssoftware doch ist. Besonders Firefox-Laien laufen leicht Gefahr, sich den als Plugin getarnten Schädling auf den Rechner zu holen.

Ubiquity ermöglicht es, den Browser über sprachgesteuerte Kommandos zu steuern, welche in der Kommandozentrale eingegeben werden und anschließend im Kontextmenü zur Verfügung stehen. Adressen lassen sich so schnell in Landkarten nachschlagen oder in Mails einbinden und gesamte Webseiten in andere Sprachen übersetzen.

Momentan gilt Ubiquity zwar noch als Testobjekt für Entwickler und Freunde des Experimentierens, könnte jedoch in Firefox 3.2 inegriert werden, wenn man aktuellen Branchengerüchten trauen darf. Mozilla Labs hat den Entwurf über eine Ubiquity-Roadmap bereits vorgelegt, welcher mit der Integration einer Kommandozentrale unter Firefox verknüpft ist.

Weiterhin könnte Uniquity auch demnächst für Thunderbird zur Verfügung stehen. Unter Firefox soll die Awesomebar für Ubiquity genutzt und um weitere Funktionen erweitert werden.

Aus Sicherheitsgründen sollen unter Firefox 3.2 jedoch keine Ubiquity Kommandos Dritter zur Verfügung stehen.

Die Marktforscher von Net Applications haben wieder aktuelle Zahlen über die Nutzerverteilung auf dem Browsermarkt vorgelegt: Firefox konnte sich weiter stärken und lag erstmals bei einem Marktanteil von über 20 %.

Firefox konnte sich damit um respektable 0,81 Prozentpunkte innerhalb weniger Wochen verbessern. Kann der Mozilla-Browser seinen neuen Spitzen-Wert aber auch halten?

Der Anstieg in der Nutzergunst ist laut Marktforschung nämlich auf folgende Faktoren zurück zu führen: die Präsidentschaftswahlen in den USA, die amerikanischen Thanksgiving-Feiertage, sowie die überdurchschnittliche Anzahl an Wochenendtagen im November. Da Firefox bekanntlich in den meisten Fällen auf privaten Systemen eingesetzt wird, wurde die Nutzung durch die aufgeführten Faktoren stark nach oben getrieben. Da auch im Dezember allerorts die Weihnachtsfeiertage und viele Urlaubstage anstehen, könnte Firefox seinen Wert von mehr als 20 % in den kommenden Wochen durchaus halten – der Januar könnte jedoch zur Bewährungsprobe werden.

Googles Browser Chrome dümpelt noch immer bei einem mageren Wert von 0,83 %.

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