Die kostenlose Erweiterung Show IP für Firefox zeigt die IP-Adresse der angesteuerten Webseite an. Die IP der besuchten Seite wird direkt in Firefox angezeigt – ebenso wie der Host-Name des Betreibers.

Mit dieser Erweiterung lassen sich IP-Nummer und der Name des jeweiligen Webseiten-Betreibers sofort anzeigen. Ideal für alle Internetfreaks, Webmaster und Gegener des anonymen Internets. Selbstverständlich lassen sich so auch Fake-Seiten auf den ersten Blick erkennen, was den Laien jedoch überfordern könnte.

Installation: Datei -> Datei öffnen -> XPI Datei anklicken -> Jetzt Installieren -> Show IP wird in der Addons Liste angezeigt.

Show IP ist in englischer Sprache gehalten und ca. 24 kByte groß. Zur Installation muss zunächst der Download durchgeführt und die XPI Datei wie obenstehend beschrieben mit Firefox geöffnet werden.

Mozilla hat soeben die neue Firefox-Version 3.0.4 veröffentlicht. Beseitigt wurden insgesamt neun Sicherheitslücken, von denen vier als kritisch galten.

Eine Sicherheitslücke betraf die Sitzungswiederherstellung nach einem Absturz, worüber Angreifer Zugangsdaten ausspionieren konnten. Auch die zweite kritische Sicherheitslücke betraf das Einschleusen von schädlichen Codes nach Abstürzen über einen Fehler in der Funktion nsXMLHttpRequest::NotifyEventListeners.

Zwei weitere Sicherheitslücken gingen auf das Konto von Speicherfehlern. Auch der Mail-Client Thunderbird ist von mehreren Fehlern betroffen – mit einer aktualisierten Version ist in wenigen Tagen nach Veröffentlichung des neuen Firefox zu rechnen.

Alle Nutzer von Firefox in der 2er-Version sollten zudem langsam aber sicher über ein Upgrade auf die aktuelle Browser-version nachdenken. Mozilla stellt den Support für Firefox 2 bereits im Dezember ein. Mit der Einstellung des Supports werden auch keine weiteren Sicherheits-Updates für Firefox 2 mehr veröffentlicht – upgraden also ausdrücklich empfohlen.

Mit der kostenlosen Erweiterung Firefox Bookmark Synchronizer lassen sich favorisierte Seiten jetzt auf mehreren Rechnern und sogar weltweit nutzen. Firefox Bookmark Synchronizer gleicht die Favoriten hierzu über einen Server ab und stellt sie beliebig zur Verfügung.

Firefox Bookmark Synchronizer lässt sich auf zwei Arten nutzen:

1. das Plugin wird auf allen betreffenden Rechnern installiert

2. über die Webseite my.foxmarks.com per Login und Abrufen der gesammelten Favoriten

Mit dieser Erweiterung lassen sich auch alle Passwörter auf einen Webserver auslagern. Der Hersteller verspricht, diese sensiblen Daten mit einer 256-Bit-AES Verschlüsselung zu schützen. Ob dieser Zusatzdienst jedoch bei den Firefox-Nutzern ankommt, ist fraglich. Der Umgang mit wichtigen Daten, Logins und Passwörtern sollte immer nach besten Wissen und Gewissen erfolgen – ob ein Webserver sich hier als Datenbank eignet, darf jeder Anwender für sich selbst entscheiden.

Was sagen die aktuellen Nutzerstatistiken zu Firefox & Co.? Wir haben uns die neuen Trends auf dem Browsermarkt genauer angeschaut.

Die Weltmarktanteile der einzelnen Browser:
71,27 Internet Explorer
19,97 Firefox
6,57 Safari
0,75 Opera
0,74 Chrome

Die Veröffentlichung von Google Chrome hat nach diesen neuen Ergebnissen keine große Bewegung auf dem Browsermarkt verursacht – Chrome hat nur wenige Nutzer mehr als der veraltete Netscape, der längst nicht mehr weiterentwickelt wird.

Noch ein weiterer Trend: Microsofts Internet Explorer verliert kontinuierlich an Bedeutung während Firefox beständig stärker wird. Weltweit liegt der Nutzeranteil von Firefox zwar bei knapp 20 %, in Deutschland oder anderen europäischen Ländern hat der Fuchs jedoch die 50 %-Marke längst überschritten. Die Firmenrechner werden noch immer vom IE dominiert, während an den Abenden oder am Wochenende die Firefox-Statistiken anklettern – klarer Heimvorteil und Business-Nachteil für Firefox.

Verglichen mit der internationalen Erhebung übrigens haben alternative Browser in Deutschland die besten Chancen – Opera beispielsweise legt in Deutschland weit bessere Werte vor als die mageren internationalen 0,75 %.

Die Sicherheitsexperten von Kaspersky schlagen Alarm: aktuell sei auf bis zu 10.000 Servern in Europa und den USA Schadsoftware entdeckt worden. Betroffen sind Anwender der Browser Firefox und Internet Explorer. Die Schädlinge (Trojaner, Spyware) gelangen mittels manipulierter Links per Sicherheitslücke auf den PC.

Aktuelle Spuren führen nach China, von wo aus bereits im Frühjahr diesen Jahres 1,5 Millionen PCs infiziert wurden. Zwar ist man von dieser gewaltigen Zahl an Übergriffen noch weit entfernt, die Experten gehen allerdings davon aus, dass sich die Lage weiter zuspitzen wird.

Das Prinzip der Hacker: geknackte Server leiten Anwender auf abweichende Server weiter, die den Nutzer wiederum auf einen dritten Server nach China schicken. Dort wird mittels (allseits bekannter) Sicherheitslücken in Firefox und IE versucht, die Trojaner oder Spyware auf dem Rechner zu installieren.

Derzeit sind verschiedene Schadprogramme dieser Hacker-Aktion in Umlauf. Ein Programm ist z.B. darauf ausgelegt, WoW-Passwörter zu stehlen.

Die Entwickler von Mozilla haben soeben mit “Minefield” eine Vorab-Version von Firefox 3.1 veröffentlicht, welche einen neuen Privatsphäre Modus enthält. Mit dem Private Browsing “Minefield” werden bei Beendigung einer aktiven Sitzung automatisch alle Cookies, Anmeldedaten und der Verlauf gelöscht.

Das Private Browsing kann bisher jedoch nur in der englischsprachigen Testversion aktiviert werden – die Aktivierung ist über das Tools Menü möglich. Nach der Aktivierung schließt “Minefield” alle Tabs und stellt sie wieder her, wenn der Privatsphäre Modus wieder abgeschalten wird.

Mozilla plante Private Browsing ursprünglich bereits für Firefox 3.0. Auch wenn noch nicht im Programmumfang enthalten, kann Private Browsing jedoch aktuell per Erweiterungen (z.B. Stealther) nachgerüstet werden.

Andere Browser bedienen diese Funktion bereits – Safari, Google Chrome und IE 8 Beta sind mit einem vergleichbaren Privatsphäre Modus ausgerüstet. Geeignet ist Private Browsing für Rechner, die von mehreren Anwendern genutzt werden. Der Modus ist komfortabler, als ständig zwischen mehreren Nutzerprofilen zu wechseln oder gezielte Bereinigungen des Arbeitsspeichers durchzuführen.

Nach Marktforschungsergebnissen von Net Applications hat der kostenlose Webbrowser Firefox im Oktober 2008 einen weltweiten Marktanteil von 20 % erreicht. Die Entwickler von Mozilla haben damit einen wichtigen Meilenstein erreicht, auf welchen mit den Folgeversionen des Browsers weiter aufgebaut werden soll.

Laut der Studie von Net Applications hatte Firefox im Monat Oktober einen Marktanteil von 19,9 %. Auf den großen Konkurrenten Internet Explorer entfallen 71, 3 % Marktanteil. An dritter Stelle der beliebtesten Browser steht der Apple Browser Safari mit bereits abgeschlagenen 6,6 %. Nach diesen Top Drei wird die Luft allerdings dünn auf dem Browsermarkt – Opera schafft 0,75 %, kurz dahinter in der Statistik steht der neue Google Browser Chrome.

Das Ergebnis der Studie darf zwar nur bedingt als repräsentativ angesehen werden, gibt jedoch einen sehr guten Überblick über die Situation auf dem Browsermarkt. Die Marktführerschaft hält Microsoft weiterhin mit seinen Kooperationen mit PC- und Notebook Herstellern, denn den vorinstallierten Internet Explorer werfen nur die Wenigsten wieder von ihrem Rechner herunter.

Mozilla-Chef John Lilly erklärt die Welt aus Firefox-Sicht und hat beim deutschen Magazin Focus Stellung zu aktuellen Markttrends genommen.

John Lilly erklärt im Interview, die Mozilla Foundation habe das WWW verändert und offener gemacht. Einen neuen Trend sieht Lilly im mobilen Bereich der Browser, welcher aber in Konkurrenz zu den traditionellen Mobilfunkunternehmen stünde. Mozilla plane, den ersten freien Browser für Mobiltelefone auf den Markt zu bringen und zu etablieren – ein schweres Unterfangen, laut Lilly bleiben nämlich ganze 97 % der Handynutzer ihrem vorinstallierten Browser treu. Der mobile Firefox Browser Fennec soll via Handy nahtlos an das heimische Netzwerk anschließen und u.A. geöffnete Seiten auf dem Laptop sofort wieder bereit stellen.

Lilly räumt weiterhin ein, dass Mozilla sehr stark von Google abhängig sei. Um finanziell nicht an Googles Tropf zu hängen, wolle Mozilla Partnerschaften mit ebay, Amazon und Yahoo weiter ausbauen und neue Finanzierungsmodelle aufdecken. Googles Browser Chrome sei kein direkter Konkurrent für Firefox, belebe allerdings den Browsermarkt.

Bei Firefox, als auch Googles Chrome, ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden, die die Ausführung beliebiger Scripte möglich macht. Sicherheits-Updates für dieses Problem sind allerdings bereits in Vorbereitung.

Per Cross-Site Scripting mit FTP können unter Firefox, wie jetzt bekannt wurde, versteckte Script-Codes ausgeführt werden. Die Codes sind in harmlos anmutenden Dateien wie JPGs, PDFs und Textdateien entdeckt worden. Sobald der Anwender dem FTP-Link folgt, werden die entsprechenden Scripte ausgeführt. Betroffen sind Firefox 3.0 und seine aktuelle Version 3.0.3, sowie Google Chrome Beta bis 0.2.149.

Die Sicherheitslücke kommt durch eine mangelhafte Überprüfung des Dateityps durch den Browser zu stande. Die Firefox Entwickler haben angekündigt, dass die neue Browserversion 3.0.4 bereits in Arbeit ist und die FTP-Sicherheitslücke schließen soll.

Surfen wie in China? Das ist mit dem Addon “China Channel” für den Browser Firefox jetzt möglich. Die Erweiterung stammt aus der Feder von Entwicklern aus Hongkong und routet alle Abfragen über einen chinesischen Server, der eine chinesische IP vermittelt.

Das chinesische Web ist einer starken Zenur unterworfen, blockt u.A. Abfragen wie “Democracy” oder “Dalai Lama”. Auch westliche Webauftritte von Tageszeitungen und News-Portalen werden zuverlässig geblockt. Die Entwickler wollen mit “China Channel” die Weltöffentlichkeit an der chinesischen Zensur teilhaben lassen – und aufrütteln. Fatalerweise basiert die chinesische Web-Mauer auch noch auf Technologien westlicher Unternehmen.

Viele Chinesen gehen übrigens genau den umgekehrten Weg: sie wollen der Zensur entgehen und surfen über Proxy-Server außerhalb des Landes. Mittlerweile wird aber auch dieses Schlupfloch verstärkt gestopft und der Verbindungsaufbau geblockt. Das neue Addon “China Channel” macht bewusst, wie weit man von Globalisierung und Meinungsfreiheit in einigen Teilen der Welt tatsächlich noch entfernt ist.

« Vorherige SeiteNächste Seite »