Multitouch, die Steuerung von Funktionen mit Fingergesten, hat sich speziell bei Apple durchgesetzt. Aktuell findet sich Multitouch auf dem iPod und den neuen MacBooks. Die Funktionalität wurde bisher durch hauseigene Software von Apple sicher gestellt, aber auch der Browser Firefox und die Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS4 sollen jetzt Multitouch-tauglich werden.

Im Hause Mozilla wurde nun eine bereits vorhandene Multitouch Erweiterung überarbeitet und in die neue Firefox 3.2 Version integriert. Unterstützt wird aktuell das Vorblättern und Zurückblättern, indem drei Finger nach links oder rechts bewegt werden.

Zusätzlich beherrscht Firefox 3.1 auch bereits Zoom-in und Zoom-out, sowie den Wechsel zwischen den geöffneten Tabs.

Voraussetzung für die Nutzung der Multitouch Funktionen unter Firefox ist selbstverständlich ein Apple PC. Aktuell können die Funktionen mit dem Alu-MacBook, dem MacBook Air und dem MacBook Pro genutzt werden. Ob Multitouch, das derzeit in der Firefox-Testversion verfügbar ist, auch tatsächlich in die offizielle 3.1 einfließen wird, ist jedoch noch unklar. In einer der nächsten Versionen des Browsers wird Multitouch aber definitiv integriert.

Werbemüll im Internet ade – mit speziellen Werbefilter-Programmen. Firefox selbst blockt zwar zuverlässig Popups, in Webseiten eingebundene Werbung lässt der Firefox-Filter jedoch kalt. Beim Firefox-Konkurrenten Internet Explorer das gleiche Bild.

Laut einem aktuellen Test der “Computerbild” zeigt sich Kaspersky Internet Security 2009 am Zuverlässigsten gegen unerwünschte Werbung im Web. Kaspersky blockiert ca. 1/2 der bekannten Werbefenster Varianten und blockiert 27 von 47 möglichen Werbeformen. Das Sicherheitsprogramm läuft unter Firefox, also auch unter IE tadellos. Einziges Manko: Flash-Werbung wird von Kaspersky zuverlässig angezeigt.

Für Firefox eignet sich zudem Adblock Plus 0.7.5 sehr gut. Adblock wird kostenlos angeboten und ist nur unter Firefox einsetzbar.

Aufgrund der Werbeflut sind spezielle Werbefilter durchaus empfehlenswert. Kaspersky kostet ca. 40 Euro im Handel und Firefox-User kommen mit Adblock sogar vollkommen kostenlos zum Werbeschutz. Komfortabler lässt es sich kaum Surfen!

Mozilla hat eine erste Testversion seines mobilen Firefox-Browsers zum Download bereit gestellt. Der mobile Browser mit dem Namen Fennec steht aktuell in der Alpha-Version bereit, mit der sich die Entwickler erste Feedbacks zur Bedieneroberfläche einholen wollen.

Mozilla hat einen Großteil der bisherigen Entwicklungskosten in die Bedieneroberfläche von Fennec investiert, der auch unter berührungsempfindlichen Bildschirmen und mit Sonderfunktionen des jeweiligen Gerätetyps einwandfrei funktionieren soll.

Einige der Fennec-Funktionen sind an Apples Safari für das iPhone angelehnt: Fennec erkennt Telefonnummern auf Webseiten und tippt diese an, für eine bessere Sicht blenden sich die Bedienelemente auf Webseiten automatisch aus und auch ein Popup-Blocker wurde bereits integriert.

Fennec läuft aktuell auf mobilen Geräten mit OS2008. In Frage kommt z.B. der N810 von Nokia. Alternativ steht Fennec auch für Mac OS X, Windows und Linux zum Download zur Verfügung. Mozilla kündigt bereits jetzt weitere Alpha-Versionen an, die ihren Schwerpunkt jedoch auf die Geschwindigkeit des Browsers verlagern.

Die neue Betaversion für Firefox wurde soeben veröffentlicht. Die Tester erwarten zahlreiche neue Features und Verbesserungen, mit denen Mozilla auch auf Microsofts IE und Googles neuen Browser Chrome reagieren will.

Der Seitenaufbau soll mit 3.1 dank der neuen Gecko-Engine noch flotter gehen und mit der Schnelligkeit von Google Chrome konkurrieren können. Neu ist zudem die Unterstützung von CSS 3 und HTML 5 und die Unterstützung von Ogg-Vorbis und Theora-Dateien ohne Plugin im Browser. Eingeführt wird zudem die Geolocation-API, die in den vergangenen Wochen bereits heiß im Internet diskutiert wurde. Mit der Geolocation lässt sich der Standort, an dem sich der jeweilige Nutzer gerade befindet, abfragen – genutzt werden soll diese Funktion für Google Maps und personalisierte Dienste wie Gastronomie-Tipps. Überwacht wird jedoch niemand wider willen – Geolocation-API tritt erst nach ausdrücklicher Bestätigung durch den Anwender in Aktion.

In der aktuelle Beta sind Features wie Private Browsing und Session-Manager allerdings noch nicht enthalten. Alle Firefoxfans, die sich schon darauf gefreut haben, müssen sich voraussichtlich noch bis zur nächsten Version gedulden.

Das User-Interface-Team von Mozilla arbeitet aktuell an einem neuen Konzept für die neuen Tabs unter Firefox. Aktuell wird mit dem neuen Tab noch eine leere Seite geöffnet, was jetzt verbessert werden soll.

In Planung ist eine 3-teilige Gliederung mit Quick-Access-Strip am Seitenfuß, kontextuellen Aktionsflächen in der linken oberen Ecke und einem Link zur Wiederherstellung bereits geschlossener Inhalte. Der Quick-Access-Strip zeigt die meistgenutzten Webseiten in einer Minivorschau an. Weiterhin sind an dieser Stelle Vorschaubilder der neuesten RSS-Feeds geplant.

Die kontextuellen Aktionen greifen auf Texte in der Zwischenablage zurück. Firefox soll hier je nach Inhalt sinnvolle Aktionen anbieten. Der Link zur Wiederherstellung geschlossener Tabs und Fenster soll, so die Planung, die abgelegten Inhalte in Minivorschaubildern anzeigen. Hiermit kann ein gesamter Dialog eingespart werden. Die neuen Tabs werden in dezentem Grau gehalten, das halbtransparent ausfällt und erst bei Berührung der Objekte mit der Maus farbig wird. Mozilla hat die ersten Konzepte zur Tabs-Verbesserung bereits veröffentlicht, aktuell wird daran aber noch fleißig gewerkelt.

Das Firefox Addon No Script liegt jetzt in aktualisierter Form vor und spürt verdecke Webseiteninhalte auf. No Script verhindert mit seiner neuen Funktion Clear Click so ungewollte und schädliche Aktionen.

Mittels Clickjacking war es möglich, die Einstellungen des Flash-Plugins von Adobe zu manipulieren, so dass schlecht gelaunte Hacker direkt auf Webcam und Mikro zugreifen konnten. Adobe will selbst auch mit einem Flash-Update auf diese Entdeckung reagieren, aktuell liefert No Script für Firefox aber schon einen zuverlässigen Schutz vor ungewollten Übergriffen. No Script blockiert Mausklicks und Tastatureingaben bei versteckten und transparenten Objekten im Web und verhindert so aktiv Clickjacking-Übergriffe. Gleichzeitig wird von No Script die eigentliche Aktion wieder in den Vordergrund gerückt. Die Erweiterung gilt für Firefox und seinem Verwandten Seamonkey.

Tatsächliche Übergriffe sind zwar noch nicht dokumentiert worden, aber durchaus im Umlauf und für geschickte Hacker möglich. Mit diesem Addon gehört Clickjacking zumindest für Mozilla Firefox aber bereits jetzt der Vergangenheit an.

Ein interessantes Add-On für alle News-Leser dürfte RSS-Ticker sein, das einen fortlaufenden News-Ticker in Firefox integriert. RSS-Ticker ist selbstverständlich kostenlos und installiert einen News-Ticker in den Browser. Die aktuellsten News sind stets als Laufband ersichtlich – alle abonnierten RSS-Feeds werden auf diese Art angezeigt. Die Geschwindigkeit des Laufbandes lässt sich hierbei übrigens über die Einstellungen variieren.

Für News-Leser ist diese Erweiterung sehr empfehlenswert und kann in wenigen Schritten in Firefox implementiert werden. Unter “Datei” wird “Datei öffnen” angewählt, die XPI-Datei ausgewählt, die Installation begonnen, das neue Add-On im Manager angezeigt und schließlich in den Browser integriert. Eine Alternative zum RSS-Ticker ist jedoch die Erweiterung Sage, die sich jedoch weniger plakativ zeigt. Die Sage-Oberfläche lässt sich per Tastenkombi ALT + S aufrufen und zeigt dort alle abonnierten RSS-Feeds übersichtlich an. Sage zeigt neben den Schlagzeilen auch den gesamten Nachrichtentext, sofern dieser denn angeboten wird.

Ab der Version Firefox 3.1 und für den Mobilbrowser Fennec ist nach Angaben des Mozilla-Entwicklungsteams eine Unterstützung des W3C-Standards Geolocation API Specification geplant. Per JavaScript können so die Aufenthaltsorte der Anwender ermittelt werden.

Die Geo-Lokalisierung soll für Lokalnachrichten, Wetterberichte und Veranstaltungshinweise genutzt werden. Für die aktuelle Firefox-Version lässt sich die Geo-Lokalisierung bereits mit der Erweiterung “Geode” implementieren.

Lokalisiert wird durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Verfahren wie IP-Adresse, GPS, RFID, WLAN, GSM und Bluetooth. Derzeit setzt Mozilla noch auf den Shyhook Dienst Loki zur Lokalisierung, welcher allerdings nur WLAN-Daten auswerten kann. Ziel der Entwickler ist es, den Lokalisierungsdienst einmal mit möglichst vielen unterschiedlichen Verfahren anbieten zu können, aus denen die Anwender selbst auswählen können. Anwender müssen jetzt allerdings keine Angst vor ungewollter Lokalisierung und Überwachung haben – jede Anwendung erfordert die ausdrückliche Zustimmung des Benutzers. Der Aufenthaltsort wird so zunächst frei gegeben.

Die aktuellen Implementierungspartner Mozillas sind Pownce aus dem eigenen Haus und Yahoo Fire Eagle.

Mit der neuen Firefox Erweiterung ChromiGlass lassen sich die jeweiligen Tabs genau über der Adresszeile anzeigen. Firefox übernimmt hiermit einen Aspekt des neuen Google-Browsers Chrome.

Mit der Erweiterung ChromiGlass befinden sich alle Tabs oberhalb der Adresszeile – optisch angepasst an Googles Chrome werden zudem die Grafiken, Buttons und Farben des Browsers, wenn zusätzlich die Chromifox Erweiterung installiert wird. Das Chrome-Feature der separaten Threads per Tab wird mit der Erweiterung jedoch nicht abgedeckt. Diese Lösung eignet sich ideal für alle, die mit Firefox zufrieden, aber auf Google Chrome neugierig sind. Anstatt einen neuen Browser zu installieren, lässt sich Firefox mit den beiden Erweiterungen ein Bischen in Chrome verwandeln.

Zur Installation wird unter “Datei” der Punkt “Datei öffnen” ausgewählt, anschließend die XPI-Datei ausgewählt und auf “Jetzt Installieren” geklickt. Die Erweiterung erscheint nun im Add Ons Manager und dem Firefox mit neuem Chrome-Look steht nichts mehr im Weg! Bei Nichtgefallen kann ChromiGlass einfach per Add Ons Manager wieder entfernt werden.

Anwender, die den Webbrowser Firefox auf mehreren Rechnern nutzen, können ihre abgelegten Lesezeichen jetzt ganz komfortabel von einem zum anderen PC übertragen.

Im Menü wird hierzu “Lesezeichen” mit seiner Unterkategorie “Lesezeichen verwalten” ausgewählt. Unter diesem Menüpunkt ist das gesuchte Feature “Importieren und Backup” zu finden, mit welchem sich die Favoriten ganz einfach “transportieren” lassen.

Über die Backup-Funktion werden die Einstellungen des Browsers nun in eine Datei gespeichert und anschließend übertragen. Die Übertragung ist per E-Mail als auch per USB-Stick auf den anderen PC möglich. Auf dem Rechner, auf welchen die alten Favoriten nun übertragen werden sollen, werden sie wiederum per “Importieren und Backup” und “Wiederherstellen” übertragen. Diese Prozedur ist kinderleicht und in wenigen Minuten erledigt und stellt die wohl komfortabelste Lösung für die Übertragung der Lesezeichen bzw. Favoriten dar. Firefox übernimmt alternativ zudem Lesezeichen aus anderen Browsern, wozu die Import-Funktion des Lesezeichen-Managers gestartet werden muss. Der Import geschieht hier über einen Assistenten, der die Arbeit fast selbständig erledigt.

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